Scherwey und Moser als Klassenchefs

Die Primarschule in Mattstetten machte mit bei der Aktion «SCB in der Schule» – und gewann das Treffen mit den Eishockeycracks Tristan Scherwey und Simon Moser.

Die SCB-Cracks werden von den Kindern mit Fragen gelöchert. Video: Beat Mathys / Florine Schönmann

Aufregung herrscht bei den Dritt- bis Sechstklässlern. Grosse Aufregung. Denn die 24 Schülerinnen und Schüler aus Mattstetten erwarten am Donnerstagnachmittag prominenten sportlichen Besuch.

Und dann, endlich, ist es so weit. Die Türe öffnet sich, die SCB-Stürmer Tristan Scherwey und Simon Moser schreiten ins Klassenzimmer – und plötzlich herrscht Ruhe. Betretene, beinahe ehrfürchtige Ruhe bei den Kindern. Bis Simon Moser ruft: «Hallo zusammen! Gehts euch gut?» Das Echo folgt postwendend und lautstark: «Jaaaaaaa!» Das Eis ist gebrochen.

Moser und Scherwey nehmen Platz am Pult, das ihnen Lehrerin Ariana Keller überlässt. Und los gehts. Die Kids löchern die Stars mit Fragen. Mit amüsanten, ernsten, überraschenden. Die beiden Topsportler geben sichtlich gut gelaunt und bereitwillig Auskunft.

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Eine witzige Frage gleich zu Beginn von Anja: «Wenn du ein Lebensmittel wärst, welches wäre es?» Gelächter. Moser: «Spaghetti, die habe ich wahnsinnig gern.» Scherwey: «Mayonnaise!» Grosses Gelächter.

Lukas will wissen, welchen Beruf die beiden gewählt hätten, wenn sie nicht Eishockeyprofis geworden wären. Simon Moser meint, für ihn wäre wohl Physiotherapeut oder Lehrer infrage gekommen. Tristan Scherwey antwortet: «Sehr schwierig zu sagen. Vielleicht Verkäufer.»

Milo fragt: «Wie fühlt man sich eigentlich als Star?» Die SCB-Stürmer zucken mit den Schultern. Simon Moser entgegnet: «Klar, es gibt immer Leute, die uns kennen. Aber Star ist doch etwas hoch gegriffen.»

Lara interessiert es, ob man als Spieler im Stadion eigentlich etwas mitbekommt von den Fans. «Ja», meint Scherwey, «vor allem vor dem Spiel, beim Einlaufen. Während des Matches ist man aber sehr konzentriert.»

Céline will wissen: «Was macht den SCB einzigartig?» Es sei das ganze Umfeld, erklären beide, die Stimmung, die vielen freiwilligen Helfer. Und dass man fast jedes Jahr um den Meistertitel kämpfen könne.

Olivias Frage «Seid ihr früher gern in die Schule gegangen?» beantwortet Moser mit: «Eigentlich schon.» Scherwey dazu: «Natürlich nicht jeden Tag. Aber im Allgemeinen schon.»

Es folgen zahlreiche weitere Fragen. Keine bleibt unbeantwortet.

Dann haben auch Tristan Scherwey und Simon Moser noch die eine oder andere Frage an die Klasse und ihre Lehrerin. Ob es denn nicht schwierig sei, vier verschiedene Altersstufen zu unterrichten, wollen sie beispielsweise wissen. «Ich denke, es ist bereichernd für die Kinder. Sie profitieren voneinander», ist Lehrerin Ariana Keller überzeugt. Und Schülerin Timea meint spontan: «Wir sind eine megagute Klasse!»

Scherwey fragt schliesslich spitzbübisch: «Kommt es auch vor, dass jemand der Lehrerin nicht gehorcht?» Allgemeines Gekicher im Zimmer.

Die zwei Stunden mit den Hockeycracks vergehen wie im Flug. Zum Schluss gibts noch eine Fotosession, viele Autogramme – und eine SCB-Torte, die die Sechstklässlerin Aline gebacken hat. Ratzfatz ist kein Stück mehr davon übrig.

Fazit: «Es hat riesigen Spass gemacht in dieser Klasse», sagen Tristan Scherwey und Simon Moser unisono. Und die Schülerinnen und Schüler? Die braucht man bloss anzuschauen. Sie strahlen, lachen, hüpfen herum. Oder wie Remo, der Viertklässler, es formuliert: «Es war so cool, dass wir die SCB-Stars ganz nah erleben durften. Einfach toll!»

Berner Zeitung

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