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SBB verkaufen Hauptsitz – wohl für über 200 Millionen

Ein Anlagevehikel für Pensionskassen hat der SBB ihren neuen Hauptsitz abgekauft. Der Deal dürfte über 200 Millionen wert sein. Der Verkaufspreis für die Liegenschaft dürfte bei über 200 Millionen liegen.

Stefan Schnyder
Futuristisch anmutende Fassaden...
Futuristisch anmutende Fassaden...
Andreas Meyer, CEO der SBB, und Stapi Alexander Tschäppät am Tag der Eröffnung.
Andreas Meyer, CEO der SBB, und Stapi Alexander Tschäppät am Tag der Eröffnung.
Eine riesige SBB-Uhr wurde enthüllt.
Eine riesige SBB-Uhr wurde enthüllt.
Die Aussicht von der Dachterrasse in Richtung Bantiger.
Die Aussicht von der Dachterrasse in Richtung Bantiger.
Sitzungszimmer gibt es natürlich auch, hier im Atriumbau.
Sitzungszimmer gibt es natürlich auch, hier im Atriumbau.
Einladende Sitzgelegenheit und schöner als im Sitzungszimmer.
Einladende Sitzgelegenheit und schöner als im Sitzungszimmer.
Die Uhr ist ein Erkennungszeichen und soll das SBB-Gebäude als solches erkenntlich machen.
Die Uhr ist ein Erkennungszeichen und soll das SBB-Gebäude als solches erkenntlich machen.
Der neue SBB-Hauptsitz beim Bahnhof Wankdorf wurde im August eingeweiht. Hier werden 1800 Mitarbeiter einen neuen Arbeitsplatz erhalten.
Der neue SBB-Hauptsitz beim Bahnhof Wankdorf wurde im August eingeweiht. Hier werden 1800 Mitarbeiter einen neuen Arbeitsplatz erhalten.
Diese Bildschirme beim Empfang zeigen Live-Bilder aus den Bahnhöfen und den Zügen.
Diese Bildschirme beim Empfang zeigen Live-Bilder aus den Bahnhöfen und den Zügen.
Die SBB spart durch die Zusammenlegung von sechs Standorten 25 Prozent Mietaufwand. Ende November haben sie ihren Hauptsitz nun verkauft.
Die SBB spart durch die Zusammenlegung von sechs Standorten 25 Prozent Mietaufwand. Ende November haben sie ihren Hauptsitz nun verkauft.
Die SBB setzt auf «Desksharing». Die meisten Angestellten haben keinen fixen Arbeitsplatz mehr, sondern teilen sich die Plätze.
Die SBB setzt auf «Desksharing». Die meisten Angestellten haben keinen fixen Arbeitsplatz mehr, sondern teilen sich die Plätze.
SBB-Chef Andreas Meyer am gemeinsamen Besprechungstisch.
SBB-Chef Andreas Meyer am gemeinsamen Besprechungstisch.
In diese Sitzecken kann man sich zurückziehen.
In diese Sitzecken kann man sich zurückziehen.
Bestimmend: einfache Materialien und klare Formen.
Bestimmend: einfache Materialien und klare Formen.
Imposante Fassade: Die farbigen Glaslamellen bewegen sich mit der Sonne und schützen das neue SBB-Gebäude im Wankdorf vor zu viel Licht und Wärme. (14.8.2014)
Imposante Fassade: Die farbigen Glaslamellen bewegen sich mit der Sonne und schützen das neue SBB-Gebäude im Wankdorf vor zu viel Licht und Wärme. (14.8.2014)
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Nur für kurze Zeit waren die SBB in Besitz ihres neuen Hauptsitzes im Berner Wankdorfquartier: Mitte August war die Einweihung der neuen Gebäude und gestern teilte die Bundesbahn mit, dass sie die Bauten Atrium und Längsbau auf Anfang 2015 verkaufe.

Die SBB greifen dabei auf das sogenannte «Sale-and-Rent-back»-Verfahren zurück. Dabei verkauft ein Immobilienbesitzer sein Gebäude an einen Investor, bleibt aber Mieter der Büroflächen. Dieses Konstrukt ist vor allem bei Unternehmen beliebt, die flüssige Mittel benötigen.

«Die SBB vermeiden auf diese Weise eine langfristige Bindung von Kapital in eigengenutzten Gebäuden. Dadurch stehen diese Mittel für Investitionen zur Verfügung», schreibt die Bahn. Die SBB haben im November 2013 einen entsprechenden Grundsatzentscheid gefällt.

Deal von über 200 Millionen

Käuferin ist die Immobilien-Anlagestiftung Turidomus der in Zürich domizilierten Pensimo Management AG. Dabei handelt es sich um ein Anlagevehikel für grössere Pensionskassen. Die SBB hatten die Immobilie auch ausländischen Gesellschaften zum Kauf angeboten. Diese kamen jedoch nicht zum Zug.

Die SBB haben mit der Käuferin einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Über den Verkaufspreis haben beide Parteien Stillschweigen abgeschlossen. Laut einem Bericht der «Schweiz am Sonntag» beliefen sich die Baukosten des SBB-Sitzes auf rund 200 Millionen Franken. Es ist davon auszugehen, dass der Verkaufspreis über den Baukosten liegt.

Stadt ist Landbesitzerin

Das entsprechende Grundstück gehört der Stadt Bern. Das Baurecht, welches die SBB besitzt, geht mit der Transaktion an die Käuferin über. Seit Ende September arbeiten rund 1 900 Mitarbeitende der Konzernzentrale sowie der Divisionen Infrastruktur und Immobilien im neuen Hauptsitz. Die vermietbare Fläche beträgt 31'000 Quadratmeter.

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