SBB-Kunden sollen ohne Stau durch den Bahnhof

Bern

Die Gehrichtungen der Pendlerinnen und Pendler werden ab Montag im Berner Bahnhof getrennt. Das ist ein Versuch der SBB.

Die Gehrichtungen in der Bahnhof-Unterführung werden ab Montag mittels Pfeile am Boden und an der Decke gekennzeichnet.

Die Gehrichtungen in der Bahnhof-Unterführung werden ab Montag mittels Pfeile am Boden und an der Decke gekennzeichnet.

(Bild: zvg)

Über 260'000 Personen durchqueren täglich den Bahnhof Bern. An Spitzenzeiten, morgens und abends, wird es eng. Problematisch ist es vor allem in der Personenunterführung, die zu den Perrons führt. Im Rahmen des Projekts «Zukunft Bahnhof Bern» wollen die SBB auch diese Situation mittelfristig verbessern.

Zu diesem Zweck wird ab kommenden Montag ein Versuch gestartet: Die Gehrichtungen in der Unterführung werden mittels gut sichtbarer Pfeile am Boden und an der Decke gekennzeichnet. Pendlerinnen und Pendler sollen so insbesondere in den Stosszeiten schneller und komfortabler ihr Ziel erreichen. Der Versuch dauert sechs Monate.

Um die Leute zu sensibilisieren, werden die SBB in der Startphase unter anderem mit «Verkehrslenkern» auf die getrennten Gehrichtungen hinweisen. Die Personenflüsse in der Unterführung werden während des Versuchs elektronisch gemessen und mit den Werten verglichen, die vor der Richtungstrennung erfasst wurden. Die Anonymität der Reisenden ist laut SBB zu jeder Zeit gewährleistet.

pd

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