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Sanierter «Strandboden-Gymer» eingeweiht

Für knapp 90 Millionen Franken ist das Gymnasium am Bieler Strandboden umgebaut und erweitert worden. Nun sind die Arbeiten abgeschlossen.

Die Bleistift-Skulptur ist auch nach der Sanierung noch das Wahrzeichen des Gymnasiums direkt am Bielersee (Archivbild).
Die Bleistift-Skulptur ist auch nach der Sanierung noch das Wahrzeichen des Gymnasiums direkt am Bielersee (Archivbild).
Keystone

Die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage auf dem Bieler Strandboden ist abgeschlossen. Die 1500 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums können nun in einem modernen Bildungsumfeld lernen. Der Um- und Neubau kostete rund 88,5 Millionen Franken.

Bereits Anfang 2015 wurde der neue Erweiterungsbau für die Naturwissenschaften fertig. Die bestehenden Gebäude wurden umfassend saniert, wie die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Freitag mitteilte.

Bei den Bau- und Sanierungsarbeiten wurden zentrale Elemente des Architekten Max Schlup und die typische Optik der klassischen Jurasüdfuss-Architektur berücksichtigt und erhalten. Die Schulanlage wurde in den 1970-er Jahren von Schlup im Stil der «Solothurner Schule» erstellt.

Dem Um- und Neubauprojekt ging ein langes juristisches Tauziehen voraus. So opponierte etwa der Heimatschutz gegen die Sanierung und den Erweiterungsbau, weil er befürchtete, dass dadurch der Charakter der Gebäudes zerstört werde. Bis vor Bundesgericht ging eine Privatperson wegen eines vom bernischen Regierungsrat genehmigten Kredits für die Sanierung. Auch sie blieb erfolglos.

Rektor Leonhard Cadetg freute sich laut Redetext über die Einweihung am Freitag, weil endlich die «Entwicklung der Schule vor die Sorge um Einrichtungen, Lagerräume und Umzüge treten kann».

Die Region habe ein grosses, zweisprachiges Gymnasium, konzentriert an einem einzigen Standort mit einem Einzugsgebiet bis ins Seeland und in den Jura, führte die kantonale Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer laut Redetext aus . «Hier bekommen 1'500 Schülerinnen und Schüler eine Top-Ausbildung in Räumen, die das Lernen fördern, statt es zu behindern».

(SDA)

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