Münchenbuchsee

Sanieren und Platz schaffen im Hirzenfeld

MünchenbuchseeDer Trägerverein des Sportzentrums plant eine Sanierung des Gebäudes und mehr Platz für Büros und Gastronomie. Der Auftrag wird ­öffentlich ausgeschrieben.

Im Sportzentrum Hirzenfeld soll das Gebäude saniert werden, zudem soll mehr Platz für Büros und Gastronomie geschaffen werden.

Im Sportzentrum Hirzenfeld soll das Gebäude saniert werden, zudem soll mehr Platz für Büros und Gastronomie geschaffen werden. Bild: Urs Baumann

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Das Sportzentrum Hirzenfeld mit Schwimmbad und Eisbahn in Münchenbuchsee hat mittlerweile gut 30 Jahre auf dem Buckel. Während in den letzten Jahren Heizung und Lüftung auf den neuesten Stand gebracht wurden, ist die Gebäudehülle sanierungsbedürftig, viel Energie geht verloren. Zudem sind die Platzverhältnisse im Restaurant und für die Administration zu knapp.

Der Trägerverein Hirzi möchte in den nächsten rund drei Jahren diese Mängel beheben und die Betriebsabläufe optimieren. Zurzeit sind die Architekturarbeiten öffentlich ausgeschrieben.

Abläufe optimieren

Vorgesehen sind die Sanierung der Gebäudehülle sowie zusätz­liche Räume im Eingangsbereich und im Restaurant. «Die neuen Räume erweitern das Angebot für Anlässe im Restaurant und verbessern die internen Abläufe», betont der technische Betriebsleiter Fred Gerber. Jene bei der Kasse sollen es erlauben, die Arbeitswege zu verkürzen. Für Sitzungen oder Seminare fehlen die geeigneten Räumlichkeiten, sagt Gerber. Die Garderoben fürs Personal würden nicht mehr den Vorschriften entsprechen.

Über dem Restaurant sind zusätzliche Räume geplant, die es ermöglichen, Anlässe kombiniert mit der Nutzung der Sportanlagen durchzuführen. «Wir haben regelmässig Anfragen von Firmen oder Vereinen», sagt Fred Gerber. Aber diese tangierten den regulären Restaurantbetrieb. Das sei alles andere als ideal. Mit der Optimierung des Eingangsbereichs könne die Küche vergrössert werden. Es gehe auch darum, dass das Hirzenfeld attraktiver und wetterunabhängiger werde und so konkurrenzfähig bleibe.

In Etappen

Wie hoch die Investitionen sein werden, kann Fred Gerber noch nicht sagen. Das stehe erst etwa Ende Jahr fest, wenn der Sieger der Ausschreibung ein Projekt ausgearbeitet habe. Vorher will Gerber keine Zahl in den Raum stellen. Der grosse Brocken fällt auf die Sanierung. Die Kredite müssen noch von den zustän­digen Organen der Gemeinden Münchenbuchsee und Zollikofen bewilligt werden. Das Sportzentrum wird zwar vom Trägerverein Hirzi betrieben. Dieser stützt sich aber auf einen Leistungsvertrag mit den beiden Gemeinden.

Die Arbeiten sollen in Etappen und basierend auf einem Masterplan bis 2020 ausgeführt werden. Es werde sehr anspruchsvoll sein, den Terminplan zu erstellen. «Der Betrieb muss normal weiterlaufen, und die Nutzer sollen möglicht wenig davon merken», sagt Gerber. Der Unterbruch zwischen Sommer- und Winter­saison dauert jeweils nur ein paar Wochen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 14.07.2016, 08:54 Uhr

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