Rytz und Häsler sind in der Poleposition

Die Grünen verfügen über knapp eine Handvoll Kandidatinnen und Kandidaten, die für den Regierungsrat infrage kommen. Die grössten Chancen haben die beiden Nationalrätinnen Regula Rytz und Christine Häsler.

Regula Rytz (links) und Christine Häsler, beide Grüne, sind die möglichen Nachfolgerinnen von Bernhard Pulver im Regierungsrat.<p class='credit'>(Bild: Donato Caspari)</p>

Regula Rytz (links) und Christine Häsler, beide Grüne, sind die möglichen Nachfolgerinnen von Bernhard Pulver im Regierungsrat.

(Bild: Donato Caspari)

Philippe Müller

Regula Rytz hat am Wochenende von der bevorstehenden Demission Pulvers erfahren und hat sich eine Bedenkzeit von einer Woche bis zehn Tagen ausbedungen. Einerseits biete das Amt «enorme Gestaltungsmöglichkeiten, und es wäre mir eine Ehre, in die Fussstapfen von Bernhard Pulver zu treten.» Andererseits stehe sie nun «mit beiden Füssen» in der Bundespolitik, sagte die 55-jährige Präsidentin der Grünen Schweiz. Sie werde diesen «Richtungsentscheid» deshalb «sorgfältig abwägen».

Auch Nationalrätin Christine Häsler, Fraktionsvizepräsidentin der Grünen, will sich eine Kandidatur «sehr gut überlegen», wie die 53-jährige Berner Oberländerin auf Anfrage erklärte. Bernhard Pulver habe eine «grosse und ambitionierte Spur» vorgelegt. Auch wenn es sich um eine spannende Aufgabe handle, habe sie «grossen Respekt».

Die interne Nominationsfrist der Grünen läuft bis Ende August. Die Delegiertenversammlung wird die grüne Regierungsrats-Kandidatur am 17. Oktober zuhanden der gemeinsamen Liste mit der SP definitiv nominieren.

Berner Zeitung

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