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Romeo und Julia als Integrationshilfe

Zum 50-jährige Jubiläum des Schulhauses Schwabgut wird Romeo und Julia aufgeführt. Das Theater ist nicht nur pädagogisch wertvoll, sondern hilft bei der Integration.

«O Romeo, Romeo, weshalb bist du Romeo?»: Eine der Julias übt die Balkonszene.
«O Romeo, Romeo, weshalb bist du Romeo?»: Eine der Julias übt die Balkonszene.
Beat Mathys

«Nenn mich Liebster, und ich bin neu getauft», flüstert Romeo zu seiner Julia. Mucksmäuschenstill sitzen über hundert Kinder um die riesige Bühne und beobachten das Geschehen. Ein Jahr harte Arbeit, 55 Probetage und unzählige Castings stecken hinter dieser Probe. Noch sitzen nicht alle Kostüme, die Capulets und Montagues kichern beim prügeln, und Julias Mutter vergisst einmal ihren Text. «Mein Anspruch ist ein professioneller», meint die Regisseurin Aneke Wehberg Herrmann. Professionell ist auch die Bühne – 30 schwere Scheinwerfer beleuchten die Turnhalle, die mit schwarzen Vorhängen verdunkelt wurde.

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