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RGM-Idealbild des Viererfelds gefährdet das Projekt

Ein Kommentar von Mirjam Messerli, Ressortleiterin Stadt Bern, zur Verabschiedung der Vorlage für die Überbauung des Viererfelds.

Die Stadt Bern braucht mehr Wohnraum. Mit einem Leerwohnungsbestand von 0,4 Prozent herrscht faktisch Wohnungsnot. Tausend neue Wohnungen könnten auf dem Vierer- und dem Mittelfeld gebaut werden. Die Areale, auf denen in Bern innert nützlicher Frist ein neues, gut erschlossenes Stadtquartier entstehen kann, lassen sich an einer Hand abzählen. Das Viererfeld ist eine dieser raren Gelegenheiten. Auf der heutigen Landwirtschaftsfläche soll gebaut werden. Das will der Gemeinderat, und diese Pläne hat am Donnerstag das Stadtparlament abgesegnet.

Auf den ersten Blick scheint das Grossprojekt damit auf dem Schlitten zu sein. Doch nach der Stadtratsdebatte bleibt ein ungutes Gefühl zurück. Ganz links aussen und auf bürgerlicher Seite will man sich mit allen Mitteln gegen die Vorlage wehren. Die gleiche unheilige Allianz versenkte vor zwölf Jahren ein erstes Überbauungsprojekt.

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