Zum Hauptinhalt springen

Reto Nause: «Das war der letzte Fanmarsch durch die Stadt Bern»

Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) hat genug. Er sagt ganz klar, dass es keinen weiteren Fanmarsch durch die Stadt Bern geben wird. Nause fragt sich auch, ob der Cupfinal all seine Risiken und Kosten wert sei.

Die Fans des FC Basel zogen vom Waisenhausplatz über die Kornhausbrücke zum Stade de Suisse.
Die Fans des FC Basel zogen vom Waisenhausplatz über die Kornhausbrücke zum Stade de Suisse.
Keystone
Mehrere tausend FCB-Fans nahmen am Marsch teil.
Mehrere tausend FCB-Fans nahmen am Marsch teil.
Keystone
Nur Reisende der RBS konnten durch den Zugang Neuengasse in den Bahnhof gelangen. Für alle anderen war dieser gesperrt.
Nur Reisende der RBS konnten durch den Zugang Neuengasse in den Bahnhof gelangen. Für alle anderen war dieser gesperrt.
Thomas Hagspihl
1 / 22

Herr Nause, wie beurteilen Sie die Eskalation bei den Fanmärschen? Reto Nause: Es war ein schwarzer Tag für den Cupfinal. Ein schwarzer Tag für den Fussball. Ein schwarzer Tag für die Stadt Bern.

Sie sind der entschiedenste Gegner von Fanmärschen. Am Cupfinal seien diese aber in Ordnung, haben Sie gesagt. Warum?Der Cupfinal sollte eigentlich ein Volksfest sein. Im letzten Jahr sind die Fanmärsche vorwiegend friedlich verlaufen. Aber die Fangruppen, die sich gestern in der Berner Innenstadt duellierten, haben gezielt die Auseinandersetzung gesucht. Ihre Gewaltbereitschaft war auf einem extrem hohen Niveau. Wir haben im Vorfeld alles versucht, damit es nicht zu einer Eskalation kommt. Wir wollten die eine Fangruppe über Ostermundigen, die andere via S-Bahn-Station Wankdorf anreisen lassen. Aber die Fanvertreter haben sich geweigert. Dann haben wir Treffpunkte vereinbart, aber selbst daran haben sich die Fans nicht gehalten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.