Rendez-vous mit dem Kleinen Prinzen

Bern

Ab Freitag ist das Bundeshaus während fünf Wochen jeden Abend eine Projektionsfläche: Das Lichtspektakel «Rendez-vous Bundesplatz» entführt die Besucher in diesem Jahr in die Traumwelt des Kleinen Prinzen.

Ab Freitag findet auf dem Berner Bundesplatz zwei- bzw. dreimal täglich das Lichtspektakel statt. Quelle: sda

Das Werk des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry wurde über 140-Millionen-mal verkauft. Die Show folgt dem Handlungsstrang des Märchens. «Ich erfülle mir damit einen Kindheitstraum», sagt Initiantin und Produzentin Brigitte Roux.

Das 25-minütige Spektakel wird bis am 24. November täglich um 19 und 20.30 Uhr gezeigt. Am Donnerstag, Freitag und Samstag zudem um 21.30 Uhr. Erstmals gibt es auf dem Bundesplatz spezielle Zuschauerplätze für Kinder.

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Das Budget für das Lichtspektakel liegt bei knapp einer Million Franken. Die Kosten werden durch Beiträge von Unternehmen und staatlichen Institutionen getragen. Das Kulturprozent der Migros leistet in diesem Jahr einen Beitrag von 250'000 Franken. Die Stadt Bern zahlt 180'000 Franken.

Da Antoine de Saint-Exupéry zwei Jahre in Freiburg gelebt hat, leisten die dortigen Stadtbehörden auch einen finanziellen Beitrag. Ebenfalls als Sponsorin dabei ist die Berner Kantonalbank. Wie in den Vorjahren bezahlen die Besucherinnen und Besucher keinen Eintritt.

«Die Sponsorensuche ist in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden», sagt Produzentin Brigitte Roux. In diesem Jahr sei erschwerend hinzugekommen, dass der Kleine Prinz keine Interessengruppe hat, welche eine spezifische Botschaft verbreiten will.

Das sei beispielsweise im vergangenen Jahr anders gewesen, als das Thema Reformation bei den Kirchen das Interesse weckte, als Sponsoren einzusteigen. «Mein Traum ist es, drei Sponsoren zu finden, die je 250'000 Franken bezahlen», fügte Brigitte Roux an.

Halbe Million Besucher

«Rendez-vous Bundesplatz» hat sich innert acht Jahren zu einem Fixtermin im Berner Veranstaltungskalender gemausert. Mehr als eine halbe Million Menschen zog es in den letzten Jahren jeweils vors Bundeshaus, 2018 wird die Show allerdings nur fünf statt sechs Wochen lang gezeigt.

sny/sda

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