Zum Hauptinhalt springen

Reisebüro will Ferien verschenken

Nach dem Konkurs des Reisebüros Holiday Maker springt Lehmann Reisen in die Bresche und will Betroffenen Ferien schenken.

Letzte Woche erfuhr Andreas Lehmann aus dieser Zeitung vom Konkurs des Belper Reisebüros Holiday Maker und vom Verschwinden des Inhabers Rudolf Zaugg. Lehmann, Chef von Lehmann Reisen in Bern, las auch von Kunden, die bei Holiday Maker eine Reise bezahlt haben, sie nun aber nicht antreten können und auch kein Geld zurückerstattet bekommen. Denn das Büro verfügt über keine Kundengeldabsicherung.

Den Geschädigten will Lehmann nun eine «Chance auf eine Wiederholungsreise bieten», wie das Reisebüro auf seiner Facebook-Seite schreibt. Betroffene können sich bis Mitte November per Post, Mail oder Facebook beim Unternehmen melden und ihren Fall schildern.

Wer teilnehmen will, muss dem Reisebüro die Un­terlagen der gebuchten Reise übergeben.Unter allen Einsendern verschenkt das Büro drei Reisen im Wert von maximal 5000 Franken. «Wir möchten ein Zeichen setzen», sagt Lehmann.

Denn die Vorschriften für Reisebüros seien klar: Sie müssten über eine Kundengeldabsicherung verfügen – im Gegensatz etwa zu Fluggesellschaften. «Nur vereinzelt gibt es schwarze Schafe.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch