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Reformierte Kirchen bewilligen Geld an Haus der Religionen

Die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn stocken ihren jährlichen Beitrag an den Trägerverein des in Bern geplanten Hauses der Religionen von bisher 40'000 auf 60'000 Franken auf. Das hat das Kirchenparlament am Mittwoch in Bern beschlossen.

Mehr Geld für das Haus der Religionen: Die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn stocken ihren jährlichen Beitrag auf 60'000 Franken auf.
Mehr Geld für das Haus der Religionen: Die reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn stocken ihren jährlichen Beitrag auf 60'000 Franken auf.
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Die Synode bewilligte auch einen einmaligen Beitrag von rund 52'000 Franken an den Ausbau des christlichen Raums im geplanten Haus, wie die Kirchenkanzlei mitteilte. Sowohl die Aufstockung des jährlichen Beitrags an den Trägerverein wie der Investitionskredit waren laut der Mitteilung unbestritten. Der jährliche Beitrag gilt für die Jahre 2012 bis 2014. Abgelehnt wurde der Antrag, das Geld gleich bis 2015 zur Verfügung zu stellen.

Die seit gut zehn Jahren bestehende Idee, in Bern ein Haus der Religionen zu bauen, soll im kommenden Jahr verwirklicht werden. So jedenfalls kündigte es der Generalunternehmer im April dieses Jahres an.

Der Trägerverein «Haus der Religionen - Dialog der Kulturen» wird verantwortlich sein für die inhaltliche Arbeit dieses Projekts, das fünf Religionen vereint.

Mehr Geld für Arbeit mit Sans-Papiers und in Palästina

Auch die Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers erhält nach einem Entscheid der Synode mehr Geld, nämlich neu 30'000 statt 25'000 Franken pro Jahr. Auch verlängerte das Kirchenparlament die seit 2007 bestehende Unterstützung um drei Jahre.

Über einen Beitrag freuen kann sich auch die Berner Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not: Die Synode beschloss, die eigentlich nur als Anstossfinanzierung gedachte Subvention von 40'000 Franken drei weitere Jahre auszuzahlen. Diese Beratungsstelle fülle eine Lücke im Rechtssystem, befand das Kirchenparlament.

Ebenfalls mehr Geld stellen die Reformierten Kirchen der drei Kantone in den nächsten drei Jahren für die Unterstützung der Friedensförderung in Palästina und Israel zur Verfügung, nämlich 25'000 statt 10'000 Franken. Das Geld geht an Peace Watch Switzerland respektive das Hilfswerk Heks.

600'000 Franken weniger Steuern in Sicht

Trotz all dieser Erhöhungen sieht das von der Synode verabschiedete Budget 2011 einen Ertragsüberschuss von 420'000 Franken vor. Allerdings rechnen die Reformierten Kirchen Bern-Jura- Solothurn aufgrund der bernischen Steuergesetzrevision ab 2013 mit Mindereinnahmen von 600'000 Franken pro Jahr.

SDA/gbl

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