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Bahn frei für den Veloverleih

Das Berner Veloverleihsystem von Publibike kann Ende Mai den Betrieb starten. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde eines Konkurrenten abgewiesen.

Yoshiko Kusano/zvg

Das juristische Hickhack um die Einführung eines Veloverleih­systems in der Stadt Bern ist zu Ende. Das Bundesgericht hat entschieden, dass die Stadt Bern den Auftrag zu Recht an die Postauto-Tochterfirma Publibike ver­geben hat. Die höchsten Richter der Schweiz haben eine Beschwerde der Bieler Intermobility AG abgelehnt beziehungsweise sind nicht darauf eingetreten.

Inhaltlich hatte Intermobility vom Bundesgericht beispielsweise eine Beurteilung der Frage verlangt, wie lange Referenzen eines Anbieters ihre Gültigkeit haben, wenn es bei diesem zu Personalabgängen und Änderungen in der Unternehmensstruktur gekommen ist. Das Bundesgericht sieht in dieser Frage keine Grundsatzfrage, die es zu beurteilen hat.

Verzögerung um einen Monat

Die Stadt Bern will nun rasch das neue Veloverleihsystem mit dem Namen Velo Bern in Betrieb nehmen. Geplant sind im Endausbau 200 Ausleihstationen und 2400 Velos. Die Hälfte davon werden E-Bikes mit einer Unterstützung bis zu 25 Kilometern pro Stunde sein. Für den Betrieb wird Publ­i­bike verantwortlich sein.

Der entsprechende Leistungsauftrag sieht vor, dass die Publibike AG ihre Leistungen zusammen mit dem Kompetenzzentrum Arbeit erbringt. 45 Langzeitarbeitslose sollen dank diesem Projekt eine Beschäftigung erhalten. Bei der Stadt Bern geht man davon aus, dass das System Ende Mai/Anfang Juni seinen Betrieb aufnehmen wird. Einen Monat später als geplant. Probleme gibts im Quartier Mattenhof-Weissenbühl, wo Einsprachen gegen die geplanten Standplätze noch nicht bereinigt sind.

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