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Rasender Polizist zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt

Das Polizeigericht des Saanebezirks hat einen Polizisten zu 400 Stunden gemeinnütziger Arbeit, bedingt auf zwei Jahre, und zu einer Busse von 3500 Franken verurteilt.

Der Beamte war mit seinem Motorrad auf einer Tempo-80-Strecke 229 km/h gefahren.

Der Verteidiger des 30-jährigen Gendarmen bestätigte am Mittwoch einen Bericht der Freiburger Tageszeitung «La Liberté». Sein Mandant habe das Urteil akzeptiert und werde keine Berufung einlegen, sagte der Anwalt.

Der Polizist war sofort nach Bekanntwerden seiner Verfehlung für ein Jahr vom Dienst suspendiert und degradiert worden. In dieser Zeit musste er als Hilfspolizist im Gefängnis von Bulle FR arbeiten. Den dadurch bedingten Lohnausfall beziffert der Anwalt auf etwa 800 Franken monatlich.

Am Montag erhielt der Beamte wieder in seinen früheren Grad zurück. Seit Mittwoch geht er wieder seiner vorherigen Tätigkeit als Polizist nach.

Der Beamte war am 18. August 2007 privat mit seinem Motorrad unterwegs, als er auf der Strecke zwischen Le Bry und Posieux, unweit des Greyerzersees, mit 229 kmh in eine Radarfalle geriet und geblitzt wurde.

SDA

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