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Queersicht wirbt für Offenheit, Toleranz und Lebenslust

Zum 12. Mal wird am Donnerstag, das lesbisch-schwule Berner Filmfestival Queersicht eröffnet.

Bis zum 12. November zeigt es in mehreren Berner Kinos Filme, die Probleme und Sehnsüchte von Lesben, Schwulen und Transsexuellen aufgreifen.

Der Eröffnungsfilm «Spinnin'», der am Donnerstagabend im Kino ABC gezeigt wird, widerspiegelt laut den OrganisatorInnen «auf unbeschwerte und tiefgründige Weise die queere Seele». Ganz laut und doch leise rufe dieser Film «nach Offenheit, Toleranz, Liebe und vor allem Lebenslust».

Die Filme, die während der Festivalwoche gezeigt werden, wollen auch ein Spiegelbild gesellschaftlicher Entwicklungen sein. Eine wachsende Anzahl Filme beschäftige sich zum Beispiel mit homosexuellen Paaren, die Kinder aufziehen (möchten). Dieses Thema bekomme am Festival eine Plattform.

Der Film «Das Andere Istanbul» der Regisseurin Döndü Kilic, die bei der Vorführung anwesend sein werde, zeigt laut Programm, wie schwer sich diese weltoffene Metropole mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen tut.

Das Festivalzentrum befindet sich erstmals im PROGR, wo am Samstagabend eine Tanzparty angesagt ist. Dort gibt es auch eine Fotoausstellung und eine Podiumsdiskussion über und mit biologischen Frauen, die sich als Männer besser fühlen würden.

Das Festival Queersicht in Bern gibt es seit 1997. Es zählt nach eigenen Angaben jährlich rund 3000 Besuchende.

Notiz: Mehr Infos auf

SDA

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