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Protestkation der Unia vor Nationalbank

Am Freitagvormittag haben Mitglieder der Gewerkschaft Unia bei der Nationalbank in Bern eine Protestaktion in Zusammenhang mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durchgeführt.

Die Unia hat am Freitagvormittag im Rahmen der Aufhebung des Euro-Mindestkurses eine Protestaktion vor der Nationalbank in Bern veranstaltet.
Die Unia hat am Freitagvormittag im Rahmen der Aufhebung des Euro-Mindestkurses eine Protestaktion vor der Nationalbank in Bern veranstaltet.
Stefan Häberli
Die Gewerkschaft fordert die SNB auf, den Mindestkurs wieder einzuführen.
Die Gewerkschaft fordert die SNB auf, den Mindestkurs wieder einzuführen.
Stefan Häberli
Rund 60 Unia-Mitglieder nahmen an der Aktion teil.
Rund 60 Unia-Mitglieder nahmen an der Aktion teil.
Stefan Häberli
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Ungefähr 60 Industrie-Delegierte der Gewerkschaft Unia haben am Freitagmorgen vor der Schweizerischen Nationalbank (SNB) eine Protestaktion durchgeführt. Dabei überreichten sie Jean-Pierre Danthine, Vizepräsidenten der SNB, eine Resolution mit sieben Forderungen in Zusammenhang mit der Euro-Mindestkurs-Politik. Die Gewerkschaft fordert, dass der Euro-Wechselkurs wieder eingeführt wird, wie sie am Freitag in einer Mitteilung schreibt.

Symbolischer Wecker

Nebst der Resoultion übergaben die Unia-Delegierten an die SNB auch einen Wecker mit der Uhrzeit fünf vor zwölf. Diese symbolische Geste solle die Nationalbank zum Handeln anregen, heisst es in der Mitteilung. Die Unia fordert unter anderem die Festlegung eines neuen, fairen Wechselkurses und die Verstärkung der Negativzinspolitik zur Aufhebung der Frannkenstärke.

Weiter sollen die Sozialversicherungen von den Negativzinsen ausgenommen werden, um die Einlagen der Bevölkerung zu sichern. Die Unia befürchtet, dass durch die Aufhebung des Euro-Mindestkurses Tausende Arbeitsplätze in Gefahr sind.

(pd)

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