Zum Hauptinhalt springen

Projekt «Essbare Stadt» fasst in der Lorraine Wurzeln

Die Stadt Bern muss sparen. Sie tut dies unter anderem bei ihren Grünanlagen. Nicht mehr alle Parks werden dreimal pro Jahr neu bepflanzt. Auch im Lorrainepärkli sind die Blumen verschwunden.

Frisch und gesund: Auch Städter sollen künftig eigenes  Gemüse ernten.
Frisch und gesund: Auch Städter sollen künftig eigenes Gemüse ernten.
Fotolia
Vorher: Das Lorrainepärkli, wie man es im Quartier kennt. Das Beet in der Mitte war mit wechselnden Blumen bepflanzt. Tanja Buchser
Vorher: Das Lorrainepärkli, wie man es im Quartier kennt. Das Beet in der Mitte war mit wechselnden Blumen bepflanzt. Tanja Buchser
Stefan Anderegg
Nachher:  Die Blumen sind weg. Auf diesem Boden soll schon bald Gemüse wachsen.
Nachher: Die Blumen sind weg. Auf diesem Boden soll schon bald Gemüse wachsen.
Stefan Anderegg
1 / 3

Wie ein umgepflügter Acker liegt das Beet im Berner Lorrainepärkli in der Sommersonne. Mitarbeiter von Stadtgrün haben Blumen und Sträucher entfernt, den Boden umgegraben und neue Erde untergemischt. Der Punkt «Senkung Pflegestandards Grünanlagen» im Budget 2015 kommt einem in den Sinn. Das ist eine von 130 Sparmassnahmen, mit denen der Berner Gemeinderat nächstes Jahr die Haushaltskasse entlasten will (siehe Box). Muss man sich künftig an brachliegende Stadtparks gewöhnen?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.