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Privater Ordnungsdienst: Gemeinderat stoppt Nause

Kein Rütteln am Gewaltmonopol: Der Gemeinderat zieht die Notbremse und stoppt Reto Nauses Projekteines privaten Sicherheitsdiensts in der oberen Altstadt.

Hier kommt es am Wochenende immer wieder zu Schlägereien: In der Aarbergergasse.
Hier kommt es am Wochenende immer wieder zu Schlägereien: In der Aarbergergasse.
Jürg Spori

Diesen hätten Wirte und Klubbetreiber bezahlen müssen. Zwischen 1800 und 5400 Franken pro Jahr sollen Beizer und Klubbetreiber in der oberen Altstadt für einen Ordnungsdienst in den Gassen zahlen – je nach Grösse ihres Betriebs. Diesen Plan hat Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) nach Gesprächen mit Regierungsstatthalter Christoph Lerch (SP) ausgeheckt. Lerch offenbarte das ausgetüftelte Konzept den betroffenen Gastronomen im Januar brieflich, was diese zu geharnischten Reaktionen veranlasste.

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