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Polizei findet nach Demo in Bern Pfefferspray und Schlagstöcke

Die Kantonspolizei Bern zog am Samstagabend eine erste Bilanz zur Anti-WEF-Demo in der Bundesstadt. Mehrere Personen sind verzeigt worden. Zudem hat die Polizei diverse Gegenstände sichergestellt.

Sichergestellte Gegenstände aus der Kanalisation.
Sichergestellte Gegenstände aus der Kanalisation.
Kantonspolizei Bern
Die Polizei hat Pfefferspray und Schutzmasken sichergestellt.
Die Polizei hat Pfefferspray und Schutzmasken sichergestellt.
Kantonspolizei Bern
..bei der Heiliggeistkirche am Berner Bahnhof.
..bei der Heiliggeistkirche am Berner Bahnhof.
Anita Suter
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Laut Einsatzkräften haben am 21. Januar 2012 um etwa 14 Uhr 100 bis 120 Personen die Reithalle verlassen. Ein Grossteil von ihnen sei vermummt gewesen. Die Gruppe wurde beim Bollwerk gestoppt. Daraufhin seien Petarden und weitere Gegenstände gegen die Polizei geworfen worden. Die Polizei hat daraufhin diverse Personen angehalten. Sie werden unter anderem wegen Landfriedensbruch angezeigt.

In einem mitgeführten Fahrzeug hat die Polizei mehrere grosse Pfeffersprays, Vermummungsmaterial sowie Helme gefunden. Nachdem alle Angehaltenen abtransportiert worden waren, fanden sich zudem in einem Kanalisationsschacht Pfefferspray aber auch Vermummungsmaterial sowie Petarden. Die Polizei hat am Abend Bilder des sichergestellten Materials veröffentlicht (siehe Bildstrecke).

Kontrolle bei 100 Personen

Die Polizei hat «vor dem Hintergrund einer möglichen Gefährdung» von Unbeteiligten auch 100 Personen kontrolliert, die sich bei der Heiliggeistkirche zur unbewilligten Demonstration versammelt hatten. Abgesehen von sieben Personen wurden alle nach einer Überprüfung noch vor Ort entlassen.

Mehrere Personen, die nicht gewaltbereit in Erscheinung getreten waren, seien anschliessend durch die Stadt Bern marschiert, hiess es weiter. Sachbeschädigungen hat die Polizei bis am frühen Abend keine festgestellt.

Pfefferspray und Handschellen

Zur weiteren Überprüfung wurden die angehaltenen Personen in den Festhalte- und Warteraum gebracht. Mehrere Personen hätten dort versucht, die Räume mit Gewalt aufzubrechen. Nach wiederholten erfolglosen Aufrufen zur Beruhigung habe die Polizei kurzzeitig Pfefferspray in Richtung Decke einsetzen müssen, «um eine Eskalation zu vermeiden». Ein Teil der angehaltenen Personen wurde daraufhin vorübergehend in Handschellen gelegt.

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