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Politische Philosophie mit Wasserfallens

Im Gymnasium Lerbermatt in Köniz trafen sich Flavia Wasserfallen (SP) und Christian Wasserfallen (FDP) zum Podiumsgespräch. Vier Schülerinnen führten durch die Diskussion.

Einigketi bei der Flüchtlingspolitik, gegensätzliche Standpunkte bei der Energiepolitik und der EU: Flavia Wasserfallen und Christian Wasserfallen
Einigketi bei der Flüchtlingspolitik, gegensätzliche Standpunkte bei der Energiepolitik und der EU: Flavia Wasserfallen und Christian Wasserfallen
zvg/ Urs Baumann

Es sind politisch brisante Tage. Sowohl innen- als auch aussenpolitisch werden Themen wie das Asylwesen, das Verhältnis der EU zur Schweiz oder der Atomausstieg diskutiert. Auch von Christian und Flavia Wasserfallen. Der FDP-Nationalrat und die Co-Generalsekretärin der SP Schweiz stiegen im Gymnasium Köniz-Lerbermatt am sogenannten Kamingespräch aufs Podium. Der Saal war gut gefüllt, und gespannt hörten nicht nur Schülerinnen und Schüler einer animierten Diskussion zu. Sie hätten noch viel mehr Fragen vorbereitet gehabt, erzählten die vier Diskussionsleiterinnen.

Während sich die beiden Politiker bei Fragen zur Flüchtlingspolitik weitgehend einig waren, gingen ihre Standpunkte erwartungsgemäss auseinander, sobald Energiepolitik und die EU thematisiert wurden. «Wenn zwei Wasserfälle sich streiten», so bewarb Christian Wasserfallen das Gespräch über seinen Twitter-Account. Allerdings war die Stimmung stets gelöst, und nicht selten sorgten die beiden Berner mit Sticheleien für Lacher. «Wir wussten, dass sich die beiden gut kennen», sagte Konrektor Stefan Balsiger. Dass sich allerdings die nicht verwandten Namensvetter gegenübersassen, sei Zufall. «Wir wollten einfach Politiker aus unterschiedlichen Lagern.»

Köppel und Sommaruga

Kamingespräche haben in der Lerbermatt Tradition. Bereits zum fünfzehnten Mal organisierte das Gymnasium eine Diskussionsrunde. Auch die Bundesrätinnen Eveline Widmer-Schlumpf und Simonetta Sommaruga oder «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel begaben sich im Laufe der letzten fünf Jahre schon aufs Podium. In diesem Jahr erarbeiteten sieben Schülerinnen und Schüler die Diskussion im Rahmen des Fachs Politische Philosophie und befassten sich eingehend mit Christian und Flavia Wasserfallen.

Nach einer guten Stunde stiegen die Beteiligten vom Podium, was jedoch nicht das Ende der Diskussion bedeutete, denn einige Jugendliche suchten auch danach das Gespräch mit den beiden Politikern, und Christian Wasserfallen warb zum Abschluss für politisches Engagement. «Das Wahlcouvert ist das einzige Papier, das nicht ins Altpapier gehört, alles andere dürft ihr recyceln.»

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