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Pelzige Stadtbewohner knabbern Bäume an

An der Aare unterhalb der Lorraine haben Biber viele Bäume angefressen. Die angenagten Bäume sehen bedrohlicher aus, als es laut Pro Natura und der Stadtgärtnerei für die Natur wirklich ist.

Der Biber soll auch im Seeland seinen Platz haben, doch um Schäden an Wegen, Kanälen und Verbauungen zu vermeiden, sollen die Gewässer vermehrt von Staumaterial befreit werden.
Der Biber soll auch im Seeland seinen Platz haben, doch um Schäden an Wegen, Kanälen und Verbauungen zu vermeiden, sollen die Gewässer vermehrt von Staumaterial befreit werden.
Flussaufwärts wurden wegen der Biber Bäume mit Maschendrahtzaun eingepackt.
Flussaufwärts wurden wegen der Biber Bäume mit Maschendrahtzaun eingepackt.
Mathias Born
Die Bilder wurden zwischen Steg und Stauwehr aufgenommen.
Die Bilder wurden zwischen Steg und Stauwehr aufgenommen.
Mathias Born
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Die angenagten Bäume mögen ein brutales Bild abgeben, doch laut Peter Lakerfeld, dem Geschäftsführer des Pro-Natura-Projektes «Hallo Biber», stellen die Biber der Stadt Bern keine Gefahr für den Baumbestand dar. «Es gibt kleinere Konflikte, doch diese können wir lösen», erklärt Lakerfeld weiter.

Beispielsweise werden einzelne Bäume von der Stadtgärtnerei mit einem Streichmittel, das den Tieren gar nicht schmeckt, angestrichen, um sie vom Nagen abzuhalten. Es sei das gleiche Mittel, das auch in den Wäldern verwendet werde, um Wild vom Anfressen von Jungtannen abzuhalten.

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