Flamatt

Parkplätze kosten schon bald

FlamattAutofahrer, die ihr Fahrzeug unter dem Autobahnviadukt in Flamatt abstellen, ­müssen bald dafür bezahlen. Der Generalrat hat den Weg für die Parkplatz­bewirt­schaftung geebnet.

Bald ist Schluss mit den Gratisparkplätzen unter dem Autobahnviadukt.

Bald ist Schluss mit den Gratisparkplätzen unter dem Autobahnviadukt. Bild: Google Street View

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Der Generalrat von Wünnewil-Flamatt hat an seiner Sitzung vom Mittwochabend die Weichen gestellt, um die Parkplätze in beiden Dorfteilen zu bewirtschaften. Die von vielen Pendlern benutzten Plätze unter dem Autobahnviadukt in Flamatt werden voraussichtlich im Verlauf des nächsten Jahres kostenpflichtig. Auf allen anderen Abstellflächen in den Kernzonen, bei Schulen, und Sportanlagen, ist eine zeitliche Begrenzung vorgesehen.

Viele Anregungen

Der vom Gemeinderat beantragte Kredit von 100'000 Franken für die Umsetzung des Parkplatzkonzepts ist mit 48 Ja-Stimmen einstimmig verabschiedet worden. Erst wenn die Ortsplanung genehmigt ist – die Gemeinde hofft, dass dies bis Ende Jahr der Fall ist –, kann es umgesetzt werden. Auch wenn das Gemeindeparlament das Konzept im Grundsatz klar begrüsste, kamen von den Fraktionen Anregungen und Wünsche zur Gestaltung des Ausführungsreglements.

So war es Ursula Binz von der CVP-Fraktion ein Anliegen, die zeitliche Parkbeschränkung nicht zu knapp zu bemessen, dies etwa bei der Sporthalle in Flamatt, in der Nähe von Restaurants und Hotels sowie auf Plätzen, auf denen Autos zur Bildung von Fahrgemeinschaften abgestellt werden.

Vanessa Jung von der Jungen Freien Liste wies darauf hin, dass die vorgesehene Parkzeitbeschränkung auf Plätzen in Wünnewil und Flamatt unterschiedlich vorgesehen ist. Sie verlangte, dass beide Ortsteile und die Gemeindeangestellten fair behandelt werden.

Längere Parkzeit gefordert

Namens der CSP-Fraktion empfahl Yvette Spicher, unter dem Autobahnviadukt eine längere Parkzeit zuzulassen als nur die vorgesehenen zwölf Stunden. Der Fraktion SP/Forum Freie Wähler ist es wichtig, dass die Verkehrskommission bei der Ausarbeitung des Ausführungsreglements mitreden darf und dass Einnahmen und Ausgaben für die Bewirtschaftung klar ausgewiesen werden, wie SP-Generalrat Erich Perler aus­führte. (Freiburger Nachrichten)

Erstellt: 13.10.2017, 09:40 Uhr

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