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«Palermo war eine Reise wert»

Bern/Palermo

Ihm habe imponiert, wie sich Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando als hartnäckiger Gegenpol zum Rechtskurs der italienischen Populisten positioniere, sagt Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried.

Beeindruckt vom Bürgermeister von Palermo: Stadtpräsident Alec von Graffenried mit Leoluca Orlando (rechts) in dessen Amtssitz.

Beeindruckt vom Bürgermeister von Palermo: Stadtpräsident Alec von Graffenried mit Leoluca Orlando (rechts) in dessen Amtssitz.

(Bild: zvg)

Jürg Steiner@Guegi

Herr von Graffenried, der fünfköpfige Berner Gemeinderat war vier Tage auf Legislaturreise in Palermo. Warum war das nötig?
Alec von Graffenried:Einmal pro vier Jahre eine gemeinsame Reise zu machen, ist eine langjährige Tradition der Berner Stadtregierung. Man kann immer argumentieren, die Regierung solle einfach zu Hause bleiben und arbeiten. Ich finde, wir betreiben eher zu wenig als zu viel Weiterbildung. Es ist wichtig, sich ab und zu kundig zu machen, wie andernorts Probleme gelöst werden. Palermo war auf jeden Fall eine Reise wert.

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