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Pädophiler verabredete sich mit einem verdeckten Ermittler

Ein 46-jähriger Mann wurde Freitag in Bern wegen eines Verbrechens verurteilt, das er gar nicht begehen konnte. Der Pädophile hatte sich im Internet mit einer 13-Jährigen zum Sex verabredet. Am Treffpunkt wartete aber die Polizei.

Das Regionalgericht Bern-Mittelland sprach am Freitag einen 46-jährigen Mann schuldig wegen «untauglichen Versuchs von sexuellen Handlungen mit Kindern».
Das Regionalgericht Bern-Mittelland sprach am Freitag einen 46-jährigen Mann schuldig wegen «untauglichen Versuchs von sexuellen Handlungen mit Kindern».
Walter Pfäffli

Am 19.Dezember 2012 klingelte ein Mann bei der Familie «P. Müller» an der Morgartenstrasse in Bern. Er war sich sicher: Öffnen würde ihm die 13-jährige Julia, und tragen würde das Mädchen einen Minijupe. Anschliessend würden sie Sex haben.

Er wollte der «Lehrer» für das noch jungfräuliche Mädchen sein. So hatten es der Mann und die Jugendliche in einem Teenie-Chat-Forum besprochen. Doch die Tür wurde nicht von einer 13-Jährigen geöffnet, sondern von Beamten der Kantonspolizei Bern. Ein verdeckter Ermittler hatte unter dem fiktiven Namen Julia Müller mit dem Mann gechattet und sich mit ihm verabredet.

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