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Ostring: Mehr Platz für Velofahrer, 35 Parkplätze weniger

Für die Sanierung des Ostrings hat der Gemeinderat eine Kreditvorlage verabschiedet. Die Bauarbeiten beginnen im Frühling 2019.

Für 15 Millionen Franken will die Stadt Bern von Frühling 2019 bis Herbst 2020 den Ostring sanieren. Der Gemeinderat hat zuhanden des Stadtrats einen Ausführungskredit in Höhe von 6,83 Millionen Franken verabschiedet, beteiligen sollen sich zudem Bund und Kanton, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

Vor allem die veralteten Gleisanlagen der Tramlinie 7 und die darunter liegenden Werkleitungen machten einen Eingriff nötig. Diese werden auf der ganzen Strecke zwischen Burgernziel und Freudenbergplatz erneuert. Ausserdem wird die Haltestelle Sonnenhof behindertengerecht umgebaut und rund 20 Meter stadteinwärts versetzt. Künftig soll sie auch von den Bussen der Linien 28 und 40 bedient werden. Im Gegenzug wird die Bushaltestelle Burgernziel aufgehoben.

Die Stadt Bern nutzt die Gunst der Stunde, um auf der rund 400 Meter langen Hauptverkehrsachse mehr Platz für Velofahrende zu schaffen. Beidseitig ist eine 1,5 Meter breite Fahrradspur vorgesehen. Das heutige Trottoir hinter der Baumreihe soll in einen Velo- und Fussgängerbereich unterteilt werden. Dies hat wiederum Konsequenzen für die Autofahrer. Denn sämtliche 35 öffentlichen Parkplätze die Strasse entlang fallen dem Umbau zum Opfer.

Die Aufhebung von Parkplätzen passt zum im Sommer vom Gemeinderat lancierten Parkierungskonzept. Gemäss diesem sollen bis in zehn Jahren 2100 öffentliche Parkplätze, was 12 Prozent entspricht, verschwinden.

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