«Oft geschieht auf der Gasse Absurdes»

Stadt Bern

Die Kirchliche Gassenarbeit kommt auf der Strasse an Leute heran, die von den Behörden nicht erreicht werden. Über 7700 Mal trafen die vier Gassenarbeiter im letzten Jahr auf Personen, die Hilfe brauchten.

Barbara Kläsi, Eva Gammenthaler und Ruedi Löffel engagieren sich bei der Kirchlichen Gassenarbeit. Diese feiert dieses Jahr ihr 30-Jahr-Jubiläum. Foto: Beat Mathys 640 Bildlegende mit Quellenverweis nach Halbgeviert. Foto: Vorname Name (XYZ, Agentur)

Barbara Kläsi, Eva Gammenthaler und Ruedi Löffel engagieren sich bei der Kirchlichen Gassenarbeit. Diese feiert dieses Jahr ihr 30-Jahr-Jubiläum. Foto: Beat Mathys 640 Bildlegende mit Quellenverweis nach Halbgeviert. Foto: Vorname Name (XYZ, Agentur)

Claudia Salzmann@C_L_A

Vier Jahre lebte Ändu unter einer Berner Brücke. «Eines Tages kam ein Fremder und half mir. Das war in den 80er-Jahren. Und heute bin ich dank der Gassenarbeit aus dem Gröbsten raus», erzählt er, der seinen ganzen Namen nicht preisgeben möchte.

Ändu ist schüchtern, wirkt verunsichert und rutscht auf seinem Stuhl hin und her. Schwierig sei es, Vertrauen zu schenken, man werde bloss bitter enttäuscht, sagt der 54-Jährige. Neben ihm sitzt Ruedi Löffel, einer von vier Angestellten der Kirchlichen Gassenarbeit, die in der Speichergasse ihr Büro hat – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen EVP-Grossrat. Löffel ist die Ruhe in Person, schaut jedem in die Augen und beobachtet viel.

Berner Zeitung

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