Zum Hauptinhalt springen

Notunterkunft Hochfeld ist bereit für 80 Asylsuchende

Ab heute muss die Stadt Bern dem Kanton Bern die Zivilschutzanlage im Hochfeld als Asylzentrum zur Verfügung stellen. Auch wenn die ersten Asylsuchenden erst am Freitag eintreffen – das Team um Zentrumsleiter Oliver Müller ist bereit für 80 Bewohner.

Laut einer Medienmitteilung vom Dezember 2011 des Kantons Bern hätten am Mittwoch die ersten Asylsuchenden im Zentrum Hochfeld eintreffen sollen. Zurzeit weiss nicht einmal Oliver Müller von der Firma ORS Service AG, die das Zentrum im Länggassquartier betreibt, ob oder wer am Freitag anreisen wird.

Geeignet ist das Zivilschutzzentrum unter dem Schulhaus Hochfeld laut den Betreibern nur mässig: Es gibt kein Tageslicht, es hat nur fünf Duschen, man kann es schlecht heizen und die Räumlichkeiten sind relativ eng. «Doch wir müssen das beste daraus machen», sagte Oliver Müller. Im Kanton Bern stehen zu wenig oberirdische Anlagen zur Verfügung, darum muss auf Zivilschutzanlagen zurückgegriffen werden. Denn die Zahl der Asylgesuche ist hoch und davon muss der Kanton Bern anteilsmässig 13,5 Prozent aufnehmen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.