Zum Hauptinhalt springen

Noch mehr RGM bringt Bern nicht weiter

Mirjam Messerli, Ressortleiterin Stadt Bern, zu den Wahlen vom 27. November.

In zwei Wochen sind die neue Berner Stadtregierung und das Parlament bekannt. Die Ausgangslage vor den Wahlen ist deutlich spannender als vor vier Jahren: Die Ära Tschäppät endet, erstmals hat eine Frau sehr gute Chancen, das Stadtpräsidium zu übernehmen, und das seit 24 Jahren regierende Rot-Grün-Mitte-Bündnis (RGM) wurde tüchtig durchgeschüttelt; ob der Aussicht auf die Tschäppät-Nachfolge zerstritten sich SP, GB und GFL. Zwar konnten die Risse bei RGM in letzter Minute gekittet werden, je nach Ausgang der Wahlen am 27. November werden sie aber wieder aufklaffen.

Nicht zuletzt der Krise bei RGM ist es geschuldet, dass der Wahlkampf 2016 trotz pikanter personeller Ausgangslage inhaltlich fad blieb. Im ersten Halbjahr beschäftigten sich die RGM-Partner vor allem mit sich selber und Personalfragen. Und nach den Sommerferien schien die ganze Energie dafür drauf­zugehen, die wiedergewonnene Einigkeit nicht zu gefährden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.