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Nichts war vor dem Wasser sicher

Die starken Regenfälle vom Wochenende haben ein Todesopfer gefordert: In Thörishaus wurde eine Rentnerin tot aus einem Bach geborgen. Zudem gingen in der Gemeinde Köniz ungezählte Hangrutsche nieder.

Bis auf den Sandstein hat der Gaselbach in der Nacht auf Sonntag die Gäustrasse in der Grabenmühle fortgespült. Die Privatstrasse zu reparieren, wird eine teure Angelegenheit.
Bis auf den Sandstein hat der Gaselbach in der Nacht auf Sonntag die Gäustrasse in der Grabenmühle fortgespült. Die Privatstrasse zu reparieren, wird eine teure Angelegenheit.
Urs Baumann
Mit dem Feuerwehrauto und Medienleuten auf Tour: Ueli Studer.
Mit dem Feuerwehrauto und Medienleuten auf Tour: Ueli Studer.
Urs Baumann
Die Züge wurden durch Busse ersetzt.
Die Züge wurden durch Busse ersetzt.
KEYSTONE/Lukas Lehmann
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In Zentrum von Köniz hat es am Samstagabend kaum geregnet. Wenige Kilometer entfernt, im oberen Gemeindegebiet, war die Lage dramatisch. Kleine Bäche wurden zu reissenden Flüssen. In Thörishaus forderte das Unwetter sogar ein Todesopfer: Kurz nach 23 Uhr erhielt die Kantonspolizei die Meldung, dass in einem kleinen Bach ein lebloser Körper gefunden worden sei. Die sogleich angerückte Feuerwehr konnte die 82-jährige Frau nur noch tot bergen. Die genauen Umstände ihres Todes werden untersucht – die Polizei macht aus Rücksicht auf die Angehörigen keine näheren Angaben. Ein Anwohner berichtete gegenüber TeleBärn, die Frau habe das Haus verlassen, um Gartengeräte vor den Fluten zu retten.

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