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«New York Times» setzt dem Muristalden ein Denkmal

Grosse Ehre für Bern: Die «New York Times» hat den Grossen Muristalden beim Bärenpark in Bern als eine der 12 schönsten Strassen Europas erkoren.

Traumhafte Aussicht: Die Stadt Bern vom Grossen Muristalden aus betrachtet.
Traumhafte Aussicht: Die Stadt Bern vom Grossen Muristalden aus betrachtet.
Stefan Häberli
Die «New York Times» kürte die Allee als eine der zwölf schönsten Strassen Europas.
Die «New York Times» kürte die Allee als eine der zwölf schönsten Strassen Europas.
Stefan Häberli
... weil er bei einer Fahrradtour durch die Stadt falsch abgebogen war.
... weil er bei einer Fahrradtour durch die Stadt falsch abgebogen war.
Stefan Häberli
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Er ist steil, unscheinbar, und wird viel befahren: Der Grosse Muristalden in Bern. Doch die rennomierte US-Tageszeitung «New York Times» hat die steile Allee als eine der zwölf schönsten Strassen Europas ausgewählt.

Per Zufall entdeckt

Der «New York Times»-Journalist Tim Neville schreibt, dass der Muristalden aus der Ferne zwar nicht nach viel aussehe, und nur eine gewöhnlich Strasse sei. Aber: «Es gibt dort keine Läden und Museen, sondern nur den Blick auf die schönste Stadt der Schweiz.»

Dennoch findet er es schade, dass die meisten Touristen den Muristalden nicht besuchen. Um in den Rosengarten zu gelangen, würden die meisten Leute beim alten Tramdepot die linke Strasse - den Aargauer Stalden - benutzen und dadurch die schöne Aussicht verpassen.

Auf den Spuren Paul Klees

Entdeckt hatte Neville den Grossen Muristalden jedoch nur aus Zufall. Er fuhr mit dem Fahrrad vom «Zytglogge» Richtung Bärenpark, da er die Stadt anschauen wollte. Beim Bärengraben sei er schliesslich falsch abgebogen und habe so die den Muristalden entdeckt.

Neville selber lebte auch eine Zeit lang in Bern. Er sei in dieser Zeit oft zum grossen Muristalden gekommen, um an jener Stelle zu stehen, wo einst Paul Klee das Panorama der Stadt skizziert hatte.

Alle 12 schönsten Strassen Europas gemäss New York Times finden Sie hier.

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