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Galenica: Der Chef geht und warnt

Nach drei Jahren an der Spitze der Apothekengruppe wird Jean-Claude Clémençon frühpensioniert. Den staatlichen Preisdruck macht er mitverantwortlich für den immer gravierenderen Medikamentenmangel.

Jean-Claude Clémençon vor einer Medikamenten-Sortieranlage in Niederbipp, wo er das Verteilzentrum leitete, ehe er Chef von Galenica wurde.

Jean-Claude Clémençon vor einer Medikamenten-Sortieranlage in Niederbipp, wo er das Verteilzentrum leitete, ehe er Chef von Galenica wurde.

(Bild: Christian Pfander)

Julian Witschi

Dieser Abgang überrascht. Vor wenigen Wochen noch führte Jean-Claude Clémençon enthusiastisch durch das Verteilzentrum von Galenica in Niederbipp. Hier ist das Herz des führenden Schweizer Pharmagrossisten und Apothekenbetreibers. Clémençon hatte es vor 15 Jahren aufgebaut. Seit 1995 arbeitet der Aargauer mit jurassischen Wurzeln für Galenica. Er arbeitete sich in der Distributionssparte nach oben. Seine Karriere krönte er 2017, als er Konzernchef wurde. Doch nun lässt er sich im Alter von 58 Jahren frühpensionieren. Er nutzt damit die grosszügige Regelung der Pensionskasse.

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