Neue Route für den Höhenweg im Gürbetal

Gürbetal

Nach einem Steinschlag wird ein Teil eines Wanderwegs durchs Gürbetal verlegt. Im Sommer soll der neue Abschnitt parat sein.

Das Steinschlagproblem am Höhenweg ist kein unbekanntes (Archivbild).

Das Steinschlagproblem am Höhenweg ist kein unbekanntes (Archivbild).

Johannes Reichen

Seit dem letzten Frühling ist ein Abschnitt des Gürbetaler Höhenwegs gesperrt. Ein Felssturz beim Pfaffenloch oberhalb von Toffen und Kaufdorf sorgte dafür, dass der Weg nicht mehr passiert werden konnte. Seither ist der betroffene, rund 1 Kilometer lange, Abschnitt aus Sicherheitsgründen geschlossen und wird umgeleitet.

Nun soll das Provisorium bald beendet sein. Behörden und Fachleute haben sich für eine Verlegung entschieden. «Mehrere Varianten wurden geprüft», sagt Ruth Rohr, Gemeindepräsidentin von Toffen. Als beste Lösung erwies sich eine Route unterhalb der Felssturzstelle.

Der Höhenweg führt auf dem Längenberg von Kehrsatz nach Mühlethurnen. Der neue Abschnitt beginnt beim Falebach oberhalb von Toffen. Dort führt der neue Weg im Zickzack talwärts in Richtung Breitlohn. Über Feld und Wald geht es dann weiter gegen Gutenbrünnen, wo die Verlegung endet.

Zu gefährlich

Der neue Weg muss zum Teil neu gebaut oder ausgebaut werden, zum Teil besteht er bereits. Der Kanton, die Gemeinde Kaufdorf und die betroffenen Landeigentümer haben der Verlegung zugestimmt. Nun hat der Gemeinderat von Toffen einen Kredit von 65'000 Franken gesprochen. Da andere Stellen den Bau mitfinanzieren, bleiben für die Gemeinde am Ende aber nur Kosten von rund 25'000 Franken. Das Ziel ist, dass der Weg im Sommer eröffnet wird. Bis dahin können Wanderer die Umleitung benützen.

Der vom Steinschlag betroffene Abschnitt führte unterhalb einer Felswand hindurch. Vor einem Jahr stürzte ein etwa 500 Kilo schwerer Fels auf den Weg. Es habe sich von Anfang an abgezeichnet, dass der alte Weg nicht mehr geöffnet werden könne, sagt Rohr. Es ist zu gefährlich.

Berner Zeitung

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