Neue Rodelbahn auf dem Gurten schwungvoll eröffnet

Wabern

Seit Dienstag dürfen sich die Besucher des Gurtens über eine neue Attraktion freuen. Die Rodelbahn wurde bei der Eröffnung bereits von Weltmeisterin Martina Kocher getestet. Bei trockenem Wetter ist die Bahn ab sofort täglich geöffnet.

Fans der Geschwindigkeit können sich jetzt auf dem Gurten austoben. Geschmeidig in den Hang eingefasst, schlängelt sich die neue Rodelbahn 500 Meter den Berner Hausberg hinunter. Am Dienstag wurde sie offiziell eingeweiht. «Wir sind nicht hier zum Reden, sondern zum Rodeln», eröffnete Rolf Meyer von der Gur­tenbahn den Anlass und lud die geladenen Gäste nach der Ein­weihungsfahrt zum Schnupperrodeln ein.

Meyer legte auch gleich selbst Hand an und gab den Testfahrern den nötigen Startschub. Grossen Spass an der neusten Gurten-Attraktion hatten auch die Eröffnungsredner Marie von Fischer Lehmann, Präsidentin des Verwaltungsrats Gurtenbahn, Ueli Studer, Gemeindepräsident von Köniz, und Alexandre Schmidt, Gemeinderat von Bern.

Die ersten Testfahrten waren ein Erfolg: Wer nach der knapp eine Minute dauernden Fahrt auf der kurvenreichen Bahn im Ziel ankam, hatte ein Lächeln auf den Lippen.

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Die nötige Sicherheit

Damit Jung und Alt den Rodelspass auch geniessen kann, braucht es die nötigen Sicherheitsvorrichtungen. Projektleiter Jürg Hänggi beschäftigte sich umfassend mit dem Thema: «Bei solchen Freizeitangeboten gibt es immer ein Risiko. Das Wichtigste ist, die Besucher korrekt zu in­struieren.»

Eine Anleitung zum sicheren Rodeln gibt es bereits beim Eingang der Bahn, und an brenzligen Stellen stehen Hinweise zum Bremsen. «Die Rodelanlage verfügt über ein Bremssystem mit Lichtschranken, welches den Fahrer automatisch bremst, wenn es zu schnell geht und gefährlich werden kann», erklärt Hänggi.

Ein optimaler Standort

Die Knacknuss sei die Planung gewesen, erzählt Marie von Fischer Lehman. Der Bau war ursprünglich auf dem Platz der ehemaligen Sprungschanze geplant und ist durch Einsprachen einige Monate verzögert worden.

Mit der Umplatzierung an die Ost­seite des «Güsche» seien aber alle zufrieden gewesen. «Der neue Standort ist optimal», sagt von ­Fischer Lehmann und erläuterte in ihrer Eröffnungsrede: «Die Bahn soll mehr Gäste auf den Gurten locken und ein weiteres finanzielles Standbein bilden.»

Tipps von der Weltmeisterin

Eingeweiht wurde die Wannenrodelbahn übrigens von einer Expertin: Die Berner Rodelweltmeisterin Martina Kocher düste als Erste los. Obwohl sie zugeben musste, dass es im Eiskanal doch etwas schneller sei, hatte sie auf der Rodelbahn auf dem Gurten offensichtlich Spass.

Auch für Anfänger und Angsthasen geht es mit Tipps von der Weltmeisterin zügig den Hügel hinab: «Nicht bremsen und möglichst in die Kurve liegen.»

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