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Neue Fumoirs im Pyri und im Bellevue

Das Pyrénées hat gestern ein Mini-Fumoir eröffnet. Und das Hotel Bellevue verfügt jetzt über eine noble Raucherlounge.

Das Kleinste: Das Fumoir im Pyrénéés ist mit fünf Personen voll besetzt: Polo Hofer mit Wirtin Silvia Chautems, Roland Donath (ganz links), und den Gästen Guido Rüegg (ganz rechts) und Daniel Werren.
Das Kleinste: Das Fumoir im Pyrénéés ist mit fünf Personen voll besetzt: Polo Hofer mit Wirtin Silvia Chautems, Roland Donath (ganz links), und den Gästen Guido Rüegg (ganz rechts) und Daniel Werren.
Urs Baumann

Das eine ist eng und einfach, das andere pompös, grosszügig und teuer: So unterschiedlich wie die Fumoirs, so gegensätzlich ist auch das Ambiente der beiden Lokale: Das Café des Pyrénées und das Fünfsternehotel Bellevue haben gestern ihre Fumoirs eröffnet. Im Bellevue gabs bereits am Montagabend eine Vorpremiere mit ausschliesslich geladenen Gästen. Jedem Gast wurde eine noble kubanische Zigarre angeboten. Eine Dame aus dem Inselstaat rollte Tabakblätter vor den Augen der Gäste. Musikalisch wurde das «Le Fumoir» mit einer dreiköpfigen kubanischen Band eingespielt. Der etwa 30-plätzige, elegante Raum mit bequemen Sesseln ist mit einer Grösse von 50 Quadratmetern mutmasslich das grösste Fumoir in der Stadt. «Das hat uns 350'000 Franken gekostet», sagt Bellevue-Direktor Urs Bührer. Er wollte mit dem Bau des Fumoirs (angrenzend an die bestehende Bar) einem Bedürfnis seiner Gäste nachkommen.

Ins Buch der Rekorde

Mit 2,5 Quadratmetern nimmt sich das Fumoir im Café des Pyrénées bescheiden aus. Das einzige Inventar ist ein kleiner runder Stehtisch. Trotzdem hat die Hausbesitzerin, die Hess Group, 30'000 Franken investiert, für Türen, Abdichtungen und Lüftung. «Ich werde ein Gesuch um Aufnahme ins Guinnessbuch der Rekorde einreichen», sagt Ronald Donath, Direktor der Hess-Liegenschaftsabteilung. «Es könnte das kleinste Fumoir der Welt sein.» Das enge Raucherstübli wurde auf den Namen des berühmtesten Stammgastes, Polo Hofer, «Fumoir à Polo» getauft. Er selbst und seine Band gaben gestern Abend zur Eröffnung ein Gratiskonzert, natürlich nicht im Fumoir, sondern in der Beiz. Für diesen speziellen Anlass nannte sich die Band ausnahmsweise «Smokin’ Guns».

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