Neue Coop-Filiale in der Länggasse

Bern

Der Detailhändler Coop eröffnet im Herbst im ehemaligen Gebäude der Eidgenössischen Alkoholverwaltung einen neuen Supermarkt. Die Post will im gleichen Gebäude ihre Filiale umbauen.

Im Erdgeschoss an der Länggassstrasse 35 eröffnet im Herbst eine Filiale von Coop.<p class='credit'>(Bild: Susanne Keller)</p>

Im Erdgeschoss an der Länggassstrasse 35 eröffnet im Herbst eine Filiale von Coop.

(Bild: Susanne Keller)

Markus Ehinger@ehiBE

Im Länggassquartier betreibt Coop bereits heute an der Zähringerstrasse und am Genossenweg je eine Filiale. Die neueste Verkaufsstelle befindet sich beim Post-Parc nahe der Länggasse. Nun möchte der Detailhändler direkt an die Länggassstrasse ­expandieren. Im ehemaligen Gebäude der Eidgenössischen Alkoholverwaltung soll eine neue ­Filiale eröffnet werden. Dies bestätigt Ronny Aeschbacher, Mediensprecher Coop Verkaufsregion Bern, auf Anfrage.

Geplant ist der Coop-Supermarkt im Erdgeschoss der Länggassstrasse 35. «Auf einer Verkaufsfläche von rund 700 Quadratmetern wird Coop alles für den täglichen Bedarf sowie ein umfangreiches Sortiment an Convenience-Artikeln anbieten», sagt Aeschbacher. Die Eröffnung ist auf das dritte Quartal dieses Jahres geplant. Die beiden bestehenden Filialen im Länggassquartier bleiben trotz der neu geplanten Verkaufsstelle bestehen.

Poststelle wird umgebaut

Auch bei der Poststelle im gleichen Gebäude gibt es Veränderungen. Die Filiale wird voraussichtlich noch in diesem Jahr umgebaut, wie Markus Flückiger, Verantwortlicher Kommunikation Postnetz Mitte, bestätigt. «Die Poststelle soll moderner, frischer und kundenfreundlicher werden», sagt Flückiger. Das Angebot werde nach dem Umbau praktisch gleich sein wie heute. Flückiger betont, dass es sich bei der Poststelle Länggasse weiterhin um eine «eigenbetriebene Filiale» handeln werde.

Gekauft hat das damalige Gebäude der Eidgenössischen Alkoholverwaltung im letzten Jahr die Glandon Apartments AG aus dem luzernischen Meggen. Offenbar plant das Unternehmen, nebst der Vermietung von Flächen, auch Business-Apartments zu bauen. Der Bund als vorheriger Eigentümer hatte einen Verkaufspreis von 35 Millionen Franken vorgegeben und das Gebäude schliesslich an den Meistbietenden verkauft.

Berner Zeitung

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