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Neue «Bärenmutter»: Zuhause eine bekannte Tierschützerin

Die neue «Bärenmutter» von Ursina und Berna, Cristina Lapis, ist in ihrer Heimat Rumänien eine bekannte Tierschützerin. Ihr Ziel ist es, Bären und Hunde in Not zu retten.

Die Geschichte hinter dem Engagement von Cristina Lapis ist bewegend. In gebrochenem Englisch erzählt die Rumänin von Maya, einer Bärin, die ihr Leben in einem dreckigen Käfig neben einem Hotel in Rumänien verbrachte. Im Jahr 1998 entdeckte Lapis die unterernährte Bärin, die so schwach war, dass sie kaum den Kopf heben konnte. Während vier Jahren reisten Cristina Lapis und ihr Ehemann, Roger Lapis, über 160 Kilometer pro Tag, um Maya zu füttern und Zeit mit ihr zu verbringen. Mit der Hilfe von Freunden konnten sie ihr regelmässig Vitamine und gesundes Essen geben, installierten sogar ein Spielzeug im Käfig, um die Bärin etwas abzulenken.

Im Jahr 2001 sei Maya jedoch erneut depressiv geworden, erzählt Cristina Lapis. Sie begann, an ihren Tatzen zu nagen, bis die Knochen sichtbar wurden. Im Jahr 2002 verstarb die Bärin in den Armen der Tierschützerin – «Ich werde nie ihre traurigen Augen und ihr weiches Fell vergessen», schreibt Lapis auf der Homepage ihrer Bärenauffangstation. Diese Auffangstation hat sie Maya gewidmet, in der Hoffnung, dass keine weiteren Bären ihr Schicksal erleiden müssen.

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