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Nause will für Bern mehr Mitspracherecht auf Bundesebene

Sicherheitsdirektor, Gemeinderat und Wahlkämpfer: Reto Nause stellte sein Programm für die nächste Legislaturperiode vor. Der CVP-Politiker will sich für mehr Einfluss der Städte und mehr Sicherheit einsetzen - so er wiedergewählt wird.

Der Stadtberner Sicherheitsdirektor und Gemeinderat Reto Nause fordert mehr Mitspracherechte der Städte wie Bern  auf Bundesebene...
Der Stadtberner Sicherheitsdirektor und Gemeinderat Reto Nause fordert mehr Mitspracherechte der Städte wie Bern auf Bundesebene...
Urs Lindt
...speziell in Energiefragen und im Rettungswesen.
...speziell in Energiefragen und im Rettungswesen.
Dominic Favre, Keystone
10 000 Menschen zogen Anfang Juni 2012 bei «Tanz dich frei»-Party auf dem Bundesplatz. Kein gröberen Vorkommnisse und der Jugendschutz sei eingehalten worden, so Nause.
10 000 Menschen zogen Anfang Juni 2012 bei «Tanz dich frei»-Party auf dem Bundesplatz. Kein gröberen Vorkommnisse und der Jugendschutz sei eingehalten worden, so Nause.
Raphael Moser
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Der Berner CVP-Gemeinderat Reto Nause will sich bei einer Wiederwahl in die Stadtregierung für die Energiewende und mehr Sicherheit einsetzen. Zudem fordert er für Städte wie Bern mehr Mitspracherecht beim Bund in Sicherheits- und Energiefragen.

Zu seinen Zielen für eine weitere Legislatur zähle etwa die Einsitznahme in die Energiedirektorenkonferenz, sagte Nause am Donnerstag vor den Medien. Es könne nicht sein, dass die Städte, die beim Atomausstieg eine zentrale Rolle spielten, keine direkten Ansprechpartner beim Bund und der Energieministerin Doris Leuthard hätten.

Auch im Rettungswesen müssten sich die Städte auf Bundesebene Gehör verschaffen, sagte Nause. Denn die acht grössten Städte leisteten 40 Prozent aller Rettungseinsätze. Somit sollten die Städte in den Regierungskonferenzen Einsitz nehmen können. Diese Ziele könne er aber nicht alleine erreichen, fügte Nause an.

Gegen Drogendealer

Der Stadtberner Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie will ausserdem, dass sich die Situation auf der Schützenmatte bei der Reitschule beruhigt. Die Probleme mit dem Drogenhandel seien vor allem an diesem Ort wieder schlimmer geworden, sagte Nause.

Um dieses Problem zu lösen, braucht es seiner Ansicht nach aber einen Massnahmen-Mix. Wichtig wäre neben Polizeipräsenz etwa eine städtebauliche Lösung, um die Schützenmatte aufzuwerten; zum Beispiel mit dem Bau eines Hochhauses für die Verwaltung. Ansonsten brauche es derzeit vor allem auch den Dialog und die Zusammenarbeit mit den Betreibern der Reitschule, fügte Nause an.

Kundgebungen ohne grosse Beschädigungen

Zu seinen Verdiensten nach vier Jahren in der Stadtexekutive zählt Nause etwa das Demonstrationsmanagement. Bei Kundgebungen habe es keine grössere Sachbeschädigungen mehr gegeben, sagte er. Bilder von brennenden Grillwagen auf dem Bundesplatz wie damals im Jahr 2007 habe es keine mehr gegeben.

Zufrieden ist Nause auch mit dem Ausbau der Polizeipräsenz um 20'000 Stunden. Ausserdem habe man eine Umverteilung erwirkt, erklärte er. Es gebe mehr Polizeipräsenz in der Innenstadt, dafür brauche es unter anderem dank des Sicherheitszauns weniger Polizisten vor den Stadien.

Für die verbleibenden Wochen vor den Gemeindewahlen vom 25. November setzt Nause vor allem auf den Strassenwahlkampf. Fast an jedem Samstag will der amtierende Gemeinderat mit seinem Team in den Quartieren präsent sein, um für seine Wiederwahl zu werben.

SDA/dln

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