Zum Hauptinhalt springen

Nachrüsten der Publibikes dauert vier Wochen

Publibike wird ab nächster Woche sämtliche 700 Veloschlösser nachrüsten. Dies dauert bis Mitte September. Der Verleihbetrieb soll während dieser Zeit weiterlaufen.

Bis zu 350 Publibikes sind seit dem Wochenende geknackt worden.
Bis zu 350 Publibikes sind seit dem Wochenende geknackt worden.
Beat Mathys
Die Verleihvelos von Publibike lassen sich mit einem einfachen Kniff knacken. Das Unternehmen arbeitet «mit Hochdruck daran, das Schloss van­dalensicherer zu machen».
Die Verleihvelos von Publibike lassen sich mit einem einfachen Kniff knacken. Das Unternehmen arbeitet «mit Hochdruck daran, das Schloss van­dalensicherer zu machen».
Beat Mathys
Die Stadt geht davon aus, dass Publibike das Problem innert rund zwei Wochen in den Griff bekommt.
Die Stadt geht davon aus, dass Publibike das Problem innert rund zwei Wochen in den Griff bekommt.
Beat Mathys
1 / 3

Nach dem Knall zu Beginn der Woche – bei 350 von 700 Leih­velos war das Schloss geknackt worden – geht bei Publibike das Aufräumen und Nachrüsten weiter. Mit dem Hersteller sei eine Lösung gefunden worden, wie das Schloss nachgerüstet werden könne, teilte Publibike am Freitagmittag mit.

Von Mitte kommender Woche rüstet die Postauto-Tochter jedes Schloss in Bern um. Dauern wird das laut eigenen Angaben bis Mitte September. Während der ganzen Zeit soll der reguläre Betrieb weiterlaufen. Die Stadt Bern ging Anfang Woche davon aus, dass das Problem innert rund zwei Wochen gelöst sein wird.

Danach ist die Nachrüstung auch in Zürich und den weiteren sechs Publibike-Netzen mit insgesamt gut 2000 Velos und 200 Stationen geplant. Auch in Zürich wurden Schlösser manipuliert, jedoch in weit geringerem Mass als in Bern.

Täglich 120 gestohlene Velos eingesammelt

Zudem gelang es dem Unternehmen weiter, gestohlene Velos wieder einzusammeln. Am Dienstag waren in einem ersten Aufwisch 70 ­Velos eingesammelt, kontrolliert und wieder in ­Betrieb genommen worden. Bis am Freitag seien diese Woche «jeden Tag bis zu 120 entwendete Velos wieder eingesammelt» worden, wie Publibike mitteilte.

Diese hohe Zahl deutet daraufhin, dass die Diebstähle auch nach dem Wochenende weitergingen. Geklaute Fahrräder wurden gemäss Mitteilung nicht nur in der Stadt, sondern auch in der Agglomeration gefunden.

«Publibike bedauert es ausserordentlich, dass die mechanische Schwachstelle der smartphonetauglichen Schlösser trotz Tests nicht entdeckt worden ist und entschuldigt sich in aller Form für die Umtriebe», heisst es am Schluss der Mitteilung.

Weil die Hotline in den letzten Tagen offenbar überlastet war wegen Hinweisen aus der Bevölkerung, hat das Unternehmen nun eine Meldestelle per E-Mail eingerichtet. Bei velo@publibike-service.ch können sich nun Personen melden, die ein offenbar gestohlenes Publibike entdeckt haben.

In Bern wurde Publibike Ende Juni eingeführt. An verschiedenen Stationen können Velos und E-Bikes gegen ein Entgelt ausgeliehen werden. Nutzer müssen sich zuvor registrieren. Abgerechnet wird über die dem Nutzerkonto hinterlegte Kreditkarte.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch