Nach Zürcher Vorbild: Schäden via App melden

Ob Grafitti oder eine kaputte Ampel: Die Stadt Bern prüft die Einführung einer App, mit der Infrastrukturschäden gemeldet werden können. In Zürich habe sich das System bewährt.

Der Bürger meldet, die Stadt reagiert: Mit der App sollen die Behörden rascher auf Vandalenakte aufmerksam gemacht werden.

Der Bürger meldet, die Stadt reagiert: Mit der App sollen die Behörden rascher auf Vandalenakte aufmerksam gemacht werden.

(Bild: Urs Baumann)

Die Einwohner der Stadt Bern sollen Mängel und Schäden an der städtischen Infrastruktur auf einfache Weise den Behörden melden können. Der Gemeinderat ist bereit, die Einführung einer Schadensmelder-App nach Zürcher Vorbild zu prüfen.

empfiehlt er den Vorstoss mehrerer Stadtratsfraktionen zur Annahme. Die Motionäre aus den Reihen von GFL/EVP, FDP und BDP/CVP verweisen darauf, dass sich die Mobile- und Web-Anwendung «Züri wie neu» bewährt habe.

Die Zürcher könnten so Strassenschäden, Sicherheitsmängel, Sachbeschädigungen, unklare Signalisationen, fehlende Beleuchtungen und dergleichen der Stadtverwaltung melden. Diese beantworte die Meldungen rasch und schaffe Abhilfe. Die Stadt St. Gallen habe ein ähnliches System eingeführt.

Bern stehe in Kontakt mit den zuständigen Stellen beider Städte, antwortet der Gemeinderat und zeigt sich offen für das Anliegen. Er kann sich aber auch eine Stadt-App vorstellen, die nicht bloss als Schadensmelder dient, sondern noch andere Informationen und Dienstleistungen enthält.

Die Stadtkanzlei wird dem Gemeinderat voraussichtlich bis Ende Jahr einen Projektierungskredit beantragen. Dann könnten die offenen Fragen im Detail geklärt werden, schreibt die Stadtregierung.

mb/sda

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