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Nach Unwetter: Köniz baut provisorischen Zufahrtsweg

Köniz hat nach dem Unwetter Sofortmassnahmen beschlossen, um die Zufahrtswege zu zwei Liegenschaften wiederherzustellen. Der Wanderweg an der Sense ist wieder offen.

Bis auf den Sandstein hat der Gaselbach in der Nacht auf Sonntag die Gäustrasse in der Grabenmühle fortgespült. Die Privatstrasse zu reparieren, wird eine teure Angelegenheit.
Bis auf den Sandstein hat der Gaselbach in der Nacht auf Sonntag die Gäustrasse in der Grabenmühle fortgespült. Die Privatstrasse zu reparieren, wird eine teure Angelegenheit.
Urs Baumann
Mit dem Feuerwehrauto und Medienleuten auf Tour: Ueli Studer.
Mit dem Feuerwehrauto und Medienleuten auf Tour: Ueli Studer.
Urs Baumann
Die Züge wurden durch Busse ersetzt.
Die Züge wurden durch Busse ersetzt.
KEYSTONE/Lukas Lehmann
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Köniz war von den sehr heftigen Niederschläge vom 12. und 13. Juli sehr stark getroffen worden. Im Gebiet zwischen Grabenmühle und Zusammenfluss von Gaselbach und Scherlibach hat das Unwetter massive Schäden angerichtet.

Provisorischer Zufahrtswege

Auch ein private Zufahrtsweg zu zwei Liegenschaften sei so stark beschädigt worden, dass die Liegenschaften nur noch zu Fuss erreichbar sind. Deshalb hat die gemeinde Köniz nun beschlossen, Sofortmassnahmen zu ergreifen.

In einer Mitteilung von Freitag teilt sie mit, dass «Planung und Bau eines provisorischen Zufahrtsweges» angedacht seien und sofort umgesetzt würden. Die Kosten zur Wiederherstellung der Zufahrt von rund 100'000 Franken werde die Gemeinde im Rahmen der Notfallhilfe vorfinanzieren.

Wanderweg wieder begehbar

Auch Wanderwege waren den massiven Regenfällen zum Opfer gefallen. Nun sei der Wanderweg entlang der Sense jedoch wieder begehbar. «Die problematischen Stellen sind abgesperrt», was «unbedingt zu respektieren» sei, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Wanderweg durch den Scherligraben bleibe jedoch weiterhin gesperrt, da im Oberen Teil Bauarbeiten stattfinden und Rutschungen drohen.

Haus- und Landeigentümern, deren Schäden von der Versicherung nicht gedeckt sein sollten, sollen sich bei der Abteilung Umwelt und Landschaft melden. Dort werde abgeklärt, ob der Schaden beim Elementarschadenfonds angemeldet werden könne. Zudem biete die Stelle einen Schätzer auf.

Hohe Gebäudeschäden

Die weitläufige Stadt- und Landgemeinde Köniz ist von den heftigen Regenfällen schwer getroffen worden- dies vor allem im oberen Teil der Gemeinde, wo sich eine Gewitterzelle festsetzte und für Überflutungen sorgte. Die Gemeinde rechnete in einer ersten Schätzung anfangs Woche mit Gebäudeschäden von rund zwei Millionen Franken.

In Thörishaus kam eine 82-jährige Frau ums Leben, als sie in die Wassermassen eines Bachs geriet. In Mittelhäusern wurde die Bahnstrecke Bern-Schwarzenburg auf einer Länge von rund 50 Metern weggespült. Die BLS-Linie konnte erst am Donnerstag wieder durchgehend befahren werden.

SDA/lub

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