Zum Hauptinhalt springen

Nach der Sterilisation ist Bär Finn kein «Weichkeks»

Im Frühsommer werden Björk, Ursina, Berna und Finn im Berner Bärenpark zusammengeführt. Damit die Bärenfamilie nicht weiter wächst und es keine Inzucht gibt, wird Bär Finn sterilisiert.

«Ein ganzer Bär» auch nach der Sterilisation. Finn muss nach der Winterruhe unters Messer.
«Ein ganzer Bär» auch nach der Sterilisation. Finn muss nach der Winterruhe unters Messer.
Urs Baumann

Finn-Fans sind besorgt. Irgendwann in diesem Frühling kommt ihr Lieblingsbär unters Messer. Finn wird sterilisiert. Berns Tierparkdirektor Bernd Schildger erhält deswegen immer wieder besorgte Anrufe oder Mails. Ist der Eingriff gefährlich? Wird Finn Schmerzen haben? Ist er danach noch ein richtiger Bär? Schildger beruhigt: «Finn ist auch nach der Sterilisation ein ganzer Bär. An seinem Wesen wird sich nichts ändern.» Im Gegensatz zur Kastration, bei der die Hoden entfernt werden, habe die Sterilisation keinen Einfluss auf den Hormonhaushalt und den Charakter des Tieres. «Ich vergleiche das gerne mit der Sterilisation bei Männern. Die bleiben ja auch richtige Männer», sagt Schildger.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.