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Mutmasslicher Feuerteufel kommt ohne Strafe davon

Der Mann, der am Donnerstag wegen zwei Brandstiftungen im Jahr 2018 in Herzogenbuchsee vor Gericht stand, konnte nur wegen eines Glimmbrandes belangt werden.

Neben einem Haus an der Bernstrasse brannte es auch an der Bitziusstrasse. Nach dem Feuer blieb eine Brandruine zurück.
Neben einem Haus an der Bernstrasse brannte es auch an der Bitziusstrasse. Nach dem Feuer blieb eine Brandruine zurück.
Olaf Nörrenberg

Im Zeitraum von zehn Monaten brannte es in Herzogenbuchsee und Um­gebung achtmal. Der mutmassliche Feuerteufel musste sich am Donnerstag vor dem Regionalgericht Oberaargau-Emmental verantworten. Konkret wurden zwei Brandstiftungen von 2018 in der Anklageschrift aufgeführt.

Gemäss einem Gutachten ist der Mann, was das Feuerlegen anbelangt, jedoch wegen seiner Schizophrenie nicht schuldfähig. Zur Last gelegt wurde ihm deshalb lediglich ein Glimmbrand, den er selbst gestand, und ein Einbruchdiebstahl, bei dessen Flucht er von einem Polizisten beobachtet wurde.

Unter dem Strich kam das Gericht auf eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten, eine Geldstrafe von 5 Tagessätzen à 10 Franken und eine Busse von 200 Franken. Da er jedoch bereits 245 Tage in Untersuchungshaft sass, gilt die Strafe als ausgestanden. (cnd/sm)

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