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Mundigens Graffiti-Mauer ist gefallen

350 Meter lang war sie, und voller Graffiti. Nun muss die Schallschutzmauer beim Schiessstand der künftigen Überbauung im Oberfeld weichen.

Aus der ganzen Schweiz reisten die Sprayer wegen ihr nach Ostermundigen. Die 350 Meter lange Schallschutzmauer im Oberfeld änderte fast jeden zweiten Tag ihr Gesicht. Seit Jahren war sie voller Graffiti, und immer wieder wurden alte Bilder mit neuen übersprayt.

Doch nun ist diese Ära Geschichte. Auf dem Oberfeld wird nicht mehr geschossen. Im Zuge der Schiessplatzsanierung und der geplanten Wohnüberbauung auf dem Areal muss die Mauer weichen. Letzte Woche wurden in einem ersten Schritt die Graffiti entfernt. Mit einem Fräsroboter, welcher auch Hydrojet genannt wird, rückten die fünf Bauarbeiter der Farbe auf den Leib. «Die Farbschicht war stellenweise über einen Zentimeter dick», erzählt Projektleiter Patrick Schork. Sie wurde mittlerweile in einer Kehrichtverbrennungsanlage verbrannt.

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