Münsingen feiert OL-Weltmeisterin Simone Niggli-Luder

Münsingen

Goldmedaillen, Gratulationen und glückliche Gesicher: Die Gemeinde Münsingen hat am Mittwochabend ihre wohl berühmteste Einwohnerin, die mehrfache OL-Weltmeisterin Simone Niggli-Luder hochleben lassen.

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Erst vor wenigen Tagen errang Niggli-Luder an den Weltmeisterschaften in Lausanne ihre 18., 19. und 20. WM- Goldmedaille. Ihr Palmares glänzt und glitzert nur so: Neben den 20 WM-Titeln ist sie auch 7-fache Weltcupgesamtsiegerin, 10-fache Europameisterin und 27-fache OL-Schweizermeisterin.

Die 34-jährige Schweizer Sportlerin der Jahre 2003, 2005 und 2007 lebt mit ihrem Mann Mathias Niggli, ebenfalls ein Orientierungsläufer, und ihren drei Kindern Malin, Anja und Lars in Münsingen. Eine zweite Heimat fand die Familie auch in Schweden.

Etwa zweihundert Münsingerinnen und Münsinger versammelten sich an dem lauen Sommerabend auf dem idyllischen Münsinger Schlossgutplatz. Die Geehrte selber lauschte mit ihrem Mann und ihren Kindern mitten im Publikum den Reden und Gratulationen.

Mit ihrem Aufmarsch beweise die Bevölkerung, «wie sehr wir uns über die Erfolge von Simone Niggli-Luder freuen», sagte Parlamentspräsidentin Ursula Schneider. Doch die Läuferin habe nicht nur Erfolge gefeiert, sondern auch bei Niederlagen Grösse gezeigt. Dafür werde sie ebenfalls bewundert.

Es sei dies schon das neunte Mal, dass die Gemeinde die OL- Ausnahmekönnerin ehren dürfe, rief Gemeindepräsident Erich Feller in Erinnerung. «Wir sind immer noch und erneut stolz».

Feier schon vor WM geplant

Die Gemeinde habe sie schon vor der WM für die Feier angefragt, plauderte die Spitzensportlerin aus dem Nähkästchen. Sie selber sei skeptisch gewesen, ob sie tatsächlich auch dieses Mal Gold heimbringen werde. Die Gemeinde habe ihr aber versichert, dass sie auch für ihren Europameistertitel geehrt würde. Um so besser, dass es mit dem WM-Gold geklappt habe, zeigte sich Niggli-Luder erleichtert.

Es sei schön, wie die Münsingerinnen und Münsinger ihre Erfolge honorierten und sie schätze es, mit ihrer Familie ohne viel Aufhebens und ganz natürlich in der Gemeinde leben zu können, gab die OL-Läuferin die Komplimente zurück.

Umrahmt wurde die Feier von musikalischen und artistischen Einlagen des Zirkus Fahraway.

tan/sda

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