Münchenbuchsee hat einen nassen Weltrekord

Münchenbuchsee

So viele Leute glitten noch nie die Wasserrutschbahn hinunter: Über 600 Personen stellten im Schwimmbad Hirzenfeld in Münchenbuchsee einen Weltrekord auf.

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Am Schluss wurde es noch einmal richtig knapp. Rund um die 88 Meter lange Wasserrutschbahn im Schwimmbad Hirzenfeld fieberten alle mit, ob es für den Eintrag ins «Guinnessbuch der Rekorde» reichen würde.

Länge bringt Nachteile

«In vier Stunden müssen über 600 Personen hinabrutschen», hatte Tanja Schwammberger vom Jugendwerk Münchenbuchsee zuvor den Tarif durchgegeben. «Jeder und jede muss einzeln rutschen und anschliessend Namen und Adresse angeben. Wer nicht volljährig ist, braucht die Unterschrift der Eltern.»

Das Problem an diesem Weltrekordversuch war nicht die Zahl der Teilnehmer, sondern die Länge der Rutschbahn. «Wer langsam rutscht, braucht sehr viel Zeit», so Tanja Schwammberger.

Entstanden sei die Idee des Weltrekordversuchs vor rund einem Jahr, blickte derweil die Mitorganisatorin Salome Mathys zurück. «Wir suchten in der Jugendarbeit ein Projekt, das die Jugendlichen begeistert und zum Mitmachen motiviert.» Geplant wurde in der Folge zusammen mit den Jugendlichen. Zur Freude der Organisatoren rutschten ganze Familien mit, die Grosseltern mit eingeschlossen.

Die wohlverdiente Party

Nach dreieinhalb Stunden zählten Notar Peter Brand und Gemeindeschreiber Olivier Gerig erst 530 Teilnehmer. «Jetzt brauchen wir schnelle Rutscher, sonst schaffen wir es nicht», feuerten die beiden die Teilnehmer an. Umso grösser war deshalb die Freude, als kurz vor Schluss der 620.Teilnehmer auf die Fahrt ging. Der Rekord war geschafft, nun konnte der Tag mit einer Party ausklingen.

Berner Zeitung

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