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Mühleberg produziert leicht mehr Strom als 2016

Zufriedene BKW: Verglichen mit dem Vorjahr konnte das Atomkraftwerk Mühleberg seine Stromproduktion 2017 um etwas mehr als 1 Prozent steigern.

Die BKW zeigt sich zufrieden mit dem «sicheren und zuverlässigen Betrieb» des AKW Mühleberg im vergangenen Jahr.
Die BKW zeigt sich zufrieden mit dem «sicheren und zuverlässigen Betrieb» des AKW Mühleberg im vergangenen Jahr.
Beat Mathys

Das Atomkraftwerk Mühleberg hat im vergangenen Jahr insgesamt 2998 Millionen Kilowattstunden (kw/h) Strom produziert. Das ist ein leichtes Plus von 34 Millionen kw/h gegenüber den Vorjahr. Der Berner Energiekonzern BKW, der das Kernkraftwerk betreibt, zeigte sich in einer Mitteilung vom Montag zufrieden mit dem «sicheren und zuverlässigen Betrieb».

Zwei Punkte haben laut BKW zum Produktionsergebnis beigetragen: zum einen musste die Leistung des Werks wegen erhöhter Aaretemperatur im Vergleich zu anderen Jahren kaum gedrosselt werden. Zum anderen dauerte die jährliche Revision nur 26 Tage, da keine grösseren Nachrüstungen umgesetzt wurden. Mit einer Leistung von 2998 Millionen kw/h deckt das AKW Mühleberg laut BKW rund fünf Prozent des gesamtschweizerischen Strombedarfs ab.

Im Dezember 2019 geht das AKW vor den Toren der Stadt Bern endgültig vom Netz. Im Hinblick auf diesen Termin hat die BKW vergangenes Jahr die Vorbereitungen für die Stilllegung weiter vorangetrieben. So reichte der Energiekonzern beim Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI die nötigen Unterlagen für den technischen Nachbetrieb ein.

Nach Sturm haben alle wieder Strom

Nach dem Wintersturm «Burglind» sind mittlerweile im Versorgungsgebiet der BKW wieder alle Kunden am Stromnetz angeschlossen. Alle Unterbrechungen sind nach Angaben des Stromkonzerns seit Samstagabend behoben. Die abschliessenden Reparaturarbeiten dürften derweil noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

«Burglind» zog vergangenen Mittwoch über die Schweiz und richtete vielerorts schwere Schäden an. Bis zu 40'000 BKW-Kunden waren zeitweise ohne Strom. Am Freitag war bereits eine überwiegende Mehrheit wieder am Netz.

Mehr als 35 Stromleitungen wurden durch umgestürzte Bäume oder heruntergefallene Äste beschädigt. Besonders betroffen von Stromunterbrüchen waren der Jura, das Emmental und das Schwarzenburgerland.

SDA/mb

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