Moderner, dichter

Mit der neuen Doppelspur nach Kehrsatz-Nord ist es nicht getan. Auch der Bahnhof Wabern und sein Umfeld bekommen ein neues Gesicht.

Der Bahnhof Wabern wird neu gestaltet, noch aber vergilben die Graffiti auf altem Verputz.

Der Bahnhof Wabern wird neu gestaltet, noch aber vergilben die Graffiti auf altem Verputz.

(Bild: Susanne Keller)

Am Donnerstag begeht die BLS den offiziellen Spatenstich für den Doppelspurausbau zwischen Wabern und Kehrsatz-Nord. Im Rahmen des 70-Millionen-Projekts wird zudem der Bahnhof Wabern von Grund auf umgestaltet.

Das heutige Mittelperron macht zwei Aussenperrons Platz, am Bahnhofgebäude verschwindet zudem der massige Betonanbau. Das alte Haus aus der Bauzeit der Gürbetalbahn kommt dann wieder besser zur Geltung. Doch dabei soll es nicht bleiben.

Bereits am Mittwoch machten die Behörden klar, dass auch rund um den Bahnhof Wabern vieles neu wird. Konkret geht es um den Bahnhofvorplatz und die angrenzenden Parzellen, die ganz im Sinn der neuen Ortsplanung besser genutzt werden sollen.

So wird der neue Bahnhof dereinst aussehen. (Bild: zvg)

In den Unterlagen, die nun für fünf ­Wochen zur öffentlichen Mitwirkung aufliegen, werden bereits erste Ideen skizziert: Die drei angejahrten Mehrfamilienhäuser könnten einer modernen, dichten Überbauung Platz machen, die das heutige Brachland miteinbezieht.

Erstmals sollen auch die Bestimmungen aus dem Gegenvorschlag zur Könizer Wohninitiative zum Zuge kommen. Sie schreiben vor, dass 20 bis 40 Prozent der Wohnungen im preisgünstigen Segment liegen sollen.

Die Mitwirkungdauert bis 1. Juni (Gemeindehaus Bläuacker, Köniz).

skk

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