Mit der legendären Jane Birkin kam auch SBB-Chef Meyer

Am Ende kam es doch noch zum Treffen mit Jane Birkin: Nach der Filmpremiere traf Sonja Schmid die Schauspiellegende, die ihre Geschichte spielt. An der Party tauchte ebenfalls SBB-Chef Andreas Meyer auf.

Sonja Schmid (links) und Lokführergattin Gabi Schwitter treffen Jane Birkin (rechts).

Sonja Schmid (links) und Lokführergattin Gabi Schwitter treffen Jane Birkin (rechts).

Stephan Künzi

Vor der Premiere am Filmfestival Locarno hatte es nicht geklappt. Sicher eine halbe Stunde wartete Sonja Schmid mit dem Fernsehreporter auf Jane Birkin. Jahrelang hatte die Schweizerin in ­Ferenbalm-Gurbrü dem TGV zu­gewinkt, nun sollte sie die Schauspiellegende aus Frankreich grüssen, welche die winkende Frau in «La femme et le TGV» verkörpert.

Allein, Jane Birkin nahm einen anderen Eingang. Sonja Schmid musste sich plötzlich sputen, um rechtzeitig zur ersten Präsentation des Films zu kommen, der ihre eigene Geschichte etwas anders erzählt.

Party mit Birkin und dem SBB-Chef

Dafür klappte es Stunden später in einem Appartement mit Blick auf den See. Die Crew um Jungregisseur Timo von Gunten lud zur Party, und neben Sonja Schmid, den zwei TGV-Lokführern, die mit nach Locarno gereist waren, sowie weiteren am Film Beteiligten schaute auch sie vorbei: Jane Birkin, bald 70-jährig und weltbekannt durch den Hit «Je t’aime, moi non plus», den sie 1969 mit Serge Gainsbourg ins Mikrofon hauchte.

Sie sollte nicht das einzige bekannte Gesicht bleiben, denn unverhofft tauchte SBB-Chef Andreas Meyer auf. Als Vertreter der Bahn war er indirekt ebenfalls am Film beteiligt, und in diesem Sinne stellte er sich Jane Birkin vor.

Natürlich konnte nun auch Sonja Schmid nicht mehr abseitsstehen, man wechselte ein paar nette Worte, stand für Erinnerungsfotos zusammen, rief schliesslich die Lokführer herbei.

Birkin leidet an Einsamkeit

Jane Birkin genoss den Abend unter den jungen Filmemachern sichtlich. Wieso, wurde gegen Ende der Party klar, als sich die Anwesenden in den Spätnachrichten gemeinsam den Fernsehbeitrag zu «La femme et le TGV» zu Gemüte führten. ¨

Offen lässt sie durchblicken, dass sie nicht nur an gesundheitlichen Problemen, sondern auch unter Einsamkeit leidet. Die Crew habe sie zwar hart arbeiten lassen, sagt sie ins Mikrofon, aber: «Einfach nicht mehr allein zu Hause zu sein, das war schön.»

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