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«Mit dem Neubau sind wir der günstigste Grundversorger im Mittelland»

Der Streit um das neue Stadtspital der Spital Netz Bern AG steht vor der entscheidenden Phase. CEO Reto Flück ist überzeugt, dank dem Neubau werde sein Unternehmen die gesamte Konkurrenz überholen. Das neue Spital werde Prämien- und Steuerzahler entlasten und die anderen Spitäler zu einem Abbau zwingen.

Kämpft für den Bau eines neuen Spitals in Bern: Reto Flück, CEO der Spital Netz Bern AG, betont, das neue Spital würde ohne Steuergelder finanziert. Die Verträge ?wären unterschriftsreif – zuerst darf sich nun aber das Inselspital äussern.
Kämpft für den Bau eines neuen Spitals in Bern: Reto Flück, CEO der Spital Netz Bern AG, betont, das neue Spital würde ohne Steuergelder finanziert. Die Verträge ?wären unterschriftsreif – zuerst darf sich nun aber das Inselspital äussern.
S. Anderegg

Plant die Spital Netz Bern AG weiterhin den Bau eines neuen Berner Stadtspitals als Ersatz von Tiefenau und Ziegler?

Reto Flück: Selbstverständlich. Uns liegen seit Anfang Jahr Verträge von zwei «Gesamtleistungserbringern» vor, die diese bereits unterschrieben haben. Wir müssen nur noch einen auswählen und unterschreiben – dann wird gebaut; dabei sprechen wir uns mit dem Inselspital ab, wie dies der Regierungsrat von uns erwartet. Beide Anbieter haben sich verpflichtet, das Spital zu planen, zu bauen und die Finanzierung zu sichern. Wir finanzieren nur die medizinische Infrastruktur, den Bau finanzieren die Anbieter. Beide haben entsprechende Investoren an der Hand. Sie sind ihrer Sache sicher: Wenn sie den Vertrag nicht einhalten, müssen sie uns hohe Geldstrafen im siebenstelligen Bereich bezahlen.

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