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Milchbauern demonstrieren in Bern für «faire Spielregeln»

Über 100 Milchbauern haben sich am Montag in der Berner Innenstadt zu einer Kundgebung getroffen. Sie forderten «faire Spielregeln» im Milchmarkt.

Die Teilnehmer der Kundgebung – vorwiegend aus dem Sektor der Landwirtschaft – starten auf der Schützenmatte ihren Umzug,...
Die Teilnehmer der Kundgebung – vorwiegend aus dem Sektor der Landwirtschaft – starten auf der Schützenmatte ihren Umzug,...
Philipp Kobel
...um anschliessend in Richtung Waisenhausplatz loszulaufen.
...um anschliessend in Richtung Waisenhausplatz loszulaufen.
Philipp Kobel
Kühe waren an der Kundgebung keine zugegen. Dafür sympathisiert ein anderer Vierbeiner mit den Wiederkäuern beziehungsweise deren Besitzer.
Kühe waren an der Kundgebung keine zugegen. Dafür sympathisiert ein anderer Vierbeiner mit den Wiederkäuern beziehungsweise deren Besitzer.
Philipp Kobel
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Zu der Kundgebung aufgerufen hat die Bäuerliche Interessengemeinschaft für Milchmarktkampf (BIG-M).

Motion im Nationalrat

Ihre Unterstützung galt einer Motion von Andreas Aebi (SVP/BE), welche diese Woche im Nationalrat behandelt werden soll. Mit einem Ja zu diesem Vorstoss könne die grosse Kammer ein Zeichen setzen und die Verantwortung über die Milchmenge den Produzenten übertragen, erklärte ein Sprecher der BIG-M an der Kundgebung.

Bis vor kurzem habe die Politik gutgläubig der Branchenorganisation Milch (BOM) vertraut, in der Produzenten und Händler vertreten sind. Doch mit ihren jüngsten Beschlüssen habe die BOM auf sämtliche Versuche verzichtet, die Milchmenge zu steuern, kritisierten die Demonstranten.

Nicht im Interessen der Gesellschaft

Dies möge im Interessen der Industrie sein, «niemals aber der Gesellschaft». Wenn 200 Millionen Liter Milch an der Nachfrage vorbei produziert würden, gehe das alle etwas an: «Was nützen die halbjährlichen Gewinnrekorde der Molkereiunternehmen, wenn die Milchbauern mit dem Erlös ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können?»

SDA/pk

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